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“Der Schwan war schuld” 05

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Der Film war so gut, wie Caleo es sich erhofft hatte - doch noch schöner war die Nähe Scotts, denn sie berührten sich immer wieder, wenn sie die Nachos aßen oder etwas besonders gelungen fanden. Dabei achtete der junge Fotograf anfangs darauf, daß er nicht anzüglich wurde ... doch dann dachte er nicht mehr daran, da es nicht nötig war. Es war vertraut und schön ... und Caleo genoß es, daß er so freundschaftlich mit dem Barkeeper sein konnte und daß es sich so gut anfühlte, daß er sich danach sehnte, es öfters zu haben.

Scott war auch komplett entspannt und er merkte, daß sie sich immer wieder berührten, da sie meist gleichzeitig nach den Nachos griffen. Gesprochen hatten sie während des Filmes kaum, aber man hörte an leisem Seufzen oder aufgeregten Stöhnen, welche Szenen spannend waren und gefielen. Die Nähe tat Scott aber auch wirklich gut, und er würde es gern wiederholen. Erst, als der Film aufhörte und der Abspann lief, sprach Scott leise. „Schade, schon vorbei ... und vielleicht kucken wir den anderen Film dann wieder zusammen, und dann lege ich aus.“

"Wenn du willst ? Mehr als nur gerne, du mußt mir nur sagen, wann du Zeit hast. Ich kann die Karten reservieren, so ist es dann leichter." Es war schön, daß Scott noch einmal mit ihm ins Kino wollte und Caleo grinste breit, da er sich ehrlich freute. Denn daß sie beide gern ins Kino gingen, war wieder eine Gemeinsamkeit - und er hoffte, daß sie noch mehr Gemeinsamkeiten entdecken konnten. "Und ja, leider schon vorbei ... von mir aus hätte der Film noch länger dauern können, aber sie planen zum Glück schon einen zweiten Teil, die Hauptdarsteller sind schon verpflichtet worden."

„Im Ernst ? Das wird hoffentlich so gut wie der Erste. Hin und wieder verhauen sie den zweiten Teil bei einigen Filmen ... aber diese Filmfirma ist da zum Glück recht zuverlässig.“ Sie saßen noch, während die Anderen schon gingen und Scott merkte, daß dies auch eine Angewohnheit von Caleo zu sein schien, die mit seiner paßte.

Denn dieser wollte auf keinen Fall in das allgegenwärtige Gedränge geraten und er wußte aus Erfahrung, daß bei manchen Filmen mitten oder nach dem Abspann noch Extras kamen. Und wie er es sich gedacht hatte, kam noch etwas und er lachte leise, da das Kino fast leer war. "Wie ich es mir dachte, es kommt noch was ... und die sind alle schon weg." Caleo wisperte nur, damit sie auch alles verstehen konnten ... und er grinste megabreit, da es ein Teaser für den nächsten Teil war.

Etwas, das Scott in Ruhe ankuckte, und seine Augen leuchteten leicht. „Oh, Mann - und das dauert noch ne Weile ... wie schade. Aber man kann sich drauf freuen.“ Es war nun ganz vorbei, und jetzt stand Scott auf und nahm auch gleich den leeren Trinkbecher und die Schachtel mit, in der die Nachos drin waren, um beides draußen in die Mülltonne zu werfen.

Auch Caleo nahm seinen Becher mit, um ihn wegzuwerfen - doch er ließ es sich nicht nehmen, auch drei Plastikpfandflaschen aus den Getränkehaltern anderer Sitze mitzunehmen und hielt sie mit der Linken an den Hälsen, während sie die Rolltreppe hinabfuhren. "Ich hole nur kurz noch meine Sachen, ja ? Wartest du unten am Eingang ? Ich komme gleich."

„Ja, ich warte da.“ antwortete Scott und lächelte kurz, bevor er schon mal rausging, als sie unten waren. Dort lehnte er sich an die Wand und lächelte kurz, denn der ganze Tag war bis jetzt wirklich schön gewesen und die Freundschaft hatte sich vertieft. Jetzt würden sie nochmal zusammen etwas essen, und er freute sich darauf.

Währenddessen ging Caleo zu den Spinden und holte seine Jacke und die Umhängetasche, steckte auch die Pfandflaschen hinein und lächelte, als er Scott unten am Eingang stehen sah. Für einen Moment befürchtete der junge Fotograf, daß dieser ohne ihn ging, da er einige Minuten brauchte - doch der Anblick des Wartenden entschädigte Caleo und er kam zu ihm, legte kurz den Arm um dessen Schultern und drückte ihn an seine Seite, ehe er wieder losließ und freudig nach draußen nickte. "Hunger ?"

Scott erschrak fast, denn seine Gedanken waren noch etwas hängengeblieben ... aber den leichten Schreck sah man ihm zum Glück nicht an und er folgte sofort. „Nicht extrem Hunger, aber ich denke, was Vernünftiges wäre trotzdem gut.“ Denn sie hatten ein Sandwich, Kuchen und die Nachos gehabt. „Was mit Salat dazu auf jeden Fall.“

"Jep, auf jeden Fall Salat - und vielleicht ein schönes Steak oder einen Fisch oder so. Wie wärs ... wir gehen einfach wieder Richtung Park und sehen, in welchem Restaurant Platz ist oder was uns anmacht ?" Es war ein unverbindlicher Vorschlag und es waren genug verschiedene Restaurants auf dem Weg.

„Das klingt nach einem guten Plan.“ Scott fand es gut, und es lag auf dem Weg zu dem Park, von dem er es nicht weit zu seiner Wohnung hatte, und scheinbar Caleo auch nicht. „Fisch klingt auch gut ... mal abwarten, was wir finden.“

"Ganz genau - lassen wir uns einfach überraschen." Mit den Worten ging der junge Fotograf mit Scott gemütlich die Straße Richtung Park, unterhielt sich mit ihm und lachte hin und wieder, wenn sie sich über die Schaufensterauslagen amüsierten.

 

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Etwas mehr als eine halbe Stunde später seufzte Caleo leise, als sie am Park ankamen und sich auf eine der Bänke davor setzten. "Das kann doch echt nicht wahr sein - wirklich jedes Restaurant ist brechend voll, keiner macht Take-Away wegen der vielen Kundschaft, und der Hotdog-Stand ist leergekauft. Als ob wirklich alle plötzlich gleichzeitig die Idee hatten, auswärts essen zu gehen ... übel. Okay, ich mache dir jetzt einen Vorschlag, und das ist freundschaftlich und keine Anmache: Ich habe noch Rinderfilet, Tomaten, Paprika und Reis daheim, wir könnten bei mir kochen und essen. Wenn du magst ?"

Bei der Frage horchte Scott ruhig zu und er wußte gleich, daß es wirklich nur freundschaftlich sein würde und lachte nun leise auf. „Okay, das klingt sehr gut und die Zutaten allein lassen meinen Magen jetzt schon knurren. Ich bin damit einverstanden.“ Er vertraute Caleo und stand gleich auf. „Dann los, sonst jage ich hier die Schwäne, um sie zu futtern.“

"Würde ich nicht - bis du ihnen den Kragen umgedreht hast, beißen sie dich so oft, daß du dich nicht mehr rühren kannst und so ein Schlag mit den Schwingen ist auch nicht ohne. Lohnt einfach nicht - vor allem das Rupfen, schlimmer gehts nicht." Dann lachte Caleo kurz über seinen eigenen Witz und ging ihnen zu dem Haus vor, in dem er wohnte. Es dauerte auch nicht lange, bis sie ankamen und hinaufgingen, und als er die Türe aufsperrte, grinste der Schwarzhaarige und hielt sie ihm einladend auf. "Treten sie ruhigen Gewissens ein, der Herr ..."

Jetzt wurde Scott etwas verlegen und er lächelte sacht, als er eintrat. „Sehr gern, Hausherr.“ antwortete er, trat ein und blieb dann gleich stehen, um aus seinen Schuhen zu schlüpfen.

Natürlich trat Caleo nach ihm ein und zog ebenfalls die Schuhe aus, nachdem er die Wohnungstüre wieder geschlossen hatte. Dann hängte er noch seine Jacke auf und lächelte verlegen, ehe er ihnen in die große Wohnküche vorging. "Ist nicht sehr groß ... aber unglaublich hell, und die Dachterrasse absolut herrlich." Er hoffte, daß es Scott gefiel - denn die Einrichtung war schon älter, auch wenn sie sehr warm wirkte und durch die vielen Flickenteppiche und die gerahmten, auf Postergröße vergrößerten Fotos an den Ziegelsteinwänden aufgelockert wurde.

Und die Augen von Scott lagen auf den Fotopostern an der Wand, die viel Verschiedenes zeigten, aber wunderschön waren. „Die Fotos sie atemberaubend schön ... du hast wirklich ein großartiges Talent.“ Er sah Bäume, die in Licht getaucht waren, oder wo es hindurchschimmerte ... auch etwas von einem Brunnen und dessen Wasser, sowie einiges von Straßen und Bilder von älteren Menschen, denn diese Gesichter zeigten oft ihr Leben. „Stellst du sie aus ?“ fragte Scott leise und blickte zu Caleo.

"Äh ..." Im ersten Moment war Caleo zu verblüfft, um zu antworten - doch dann zuckte er mit den Schultern und grinste schief. "Eigentlich nur hier ... gut, ich habe einige Aufnahmen in ein Portfolio, aber ich habe sie noch Niemand gezeigt." Denn er hatte eigentlich keinen Ehrgeiz, groß rauszukommen und fotografierte lieber für das Studio, in dem er jetzt arbeitete.

„Das Talent hast du auf jeden Fall. Ich sehe aber, du magst es lieber nicht, so groß rauszukommen, und ich kann es auch verstehen. Ich bin selbst noch unsicher wegen dem Wettbewerb.“ Das war er, denn er fürchtete sich, daß sein Stalker es mitbekam.

Das ließ Caleo hellhörig werden und er schob Scott zu dem gemütlichen Sofa, setzte sich mit im hin und wendete sich ihm zu. "Der Barkeeper-Wettbewerb ? Ach du Scheiße ... wird der eigentlich übertragen ? Wenn ja, dann kann ich das verstehen, denn dann kennt dich wirklich jeder und du hast in der Arbeit keine Ruhe mehr. Außer, du verkleidest dich - das wäre doch eine Idee ? Das paßt zum Image und es erkennt dich keiner, vor allem, wenn du dir auch noch einen Künstlernamen holst und dich mit dem bewirbst." Es wäre eine Möglichkeit, damit er nicht erkannt werden würde ... auch wenn es natürlich nicht unbedingt normal war.

„Ich glaube, der hier wird nicht übertragen ... es wird erst ein Problem, wenn ich am Nationalen teilnehmen sollte.“ Scott rieb sich am Nacken, denn so nah, wie es nun auf ihn zukam, dachte er zu viel darüber nach. „Ich hab meinen zweiten Vornamen angegeben, und um mich sicher zu fühlen, kann ich meine Haare auch tönen. Ich denke, ich mache mich jetzt nur so nervös, weil es immer näher kommt.“ Er grinste nun sacht, und atmete tief durch. „Und ich mache noch auf Superman, und setze dann eine Brille auf.“ Jetzt lachte er leise.

"Ne Brille ? Hey, das könnte dir sogar stehen, solange du nicht diese schwarzen Horn-Pornobrillen nimmst. Haaretönen wird nicht viel bringen, ich würde vielleicht eher so ein Tuch wie ein Rapper oder ein Pirat umbinden, das lenkt mehr vom Gesicht ab. Ist nur ein Vorschlag. Und ehrlich ? Also für mich bist du schon Superman, alleine daß du dich das traust mit dem Wettbewerb zeigt, daß du wirklich super bist, und das ist total toll." Caleo bewunderte dies wirklich - und er hatte auch vollstes Vertrauen in Scott, auch wenn er ihn erst so kurz kannte.

„Für mich ist es auch eine Überwindung, mich zu trauen ... aber ich denke ein Tuch oder so, das dürfte wirklich auch gut helfen. Und jetzt was futtern, okay ? Ich helfe natürlich beim Kochen.“ Scott würde sich sicher nicht bekochen lassen und stand nun auf, damit sie loslegen konnten.

Und das wiederum ließ Caleo leise lachen und er stand ebenfalls auf und ging mit ihm in die kleine, doch helle und warme Küche, damit sie sich ein gutes Reisfleisch zaubern konnten. Es war schön, daß sie sich auch hier verstanden - und wenn es ein wenig Sehnsucht in dem Fotografen weckte, dies jeden Tag tun zu können, er sagte nichts und genoß die Zweisamkeit, die sie teilten.

 

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Es waren jetzt zwei Monate, in denen Scott mit Caleo angefreundet war ... und im Grunde wußte er auch schon, daß er verliebt in ihn war. Denn es fühlte sich einfach so an, daß sie zusammenpaßten und sich inzwischen blind verstanden. Jetzt war er auf dem Weg zum Park - er wollte endlich seine Gefühle zeigen, und es auch aussprechen. Denn er hatte noch mit Halva gesprochen und der meinte, daß er sich nach der Zeit und der engen Freundschaft keine Sorge machen mußte ... und daß sie wirklich zusammenzupassen schienen. Selbst Sevu war der Meinung und beides verstärkte den Mut, endlich auszusprechen, daß er ihn liebte. Caleo hatte ihm bei dem Wettbewerb wirklichen Halt gegeben, und den hatte er mit einem dritten Platz sehr gut gemeistert ... aber er würde bei so etwas nicht weitermachen, und arbeitete lieber nur als Barkeeper. Und nach der Arbeit wollte er Caleo um sich haben.

Dem jungen Fotografen erging es nicht anders - er liebte Scott schon lange und auch wenn es immer wieder eine süße Qual war nichts zu sagen, verschwieg er es, da er auch gerne mit ihm befreundet war. Und gerade deshalb freute Caleo sich auf ihr heutiges Treffen und packte eine Thermoskanne Kaffee, einige Sandwiche und etwas Obst mit zwei Pappbechern und einigen anderen Kleinigkeiten in einen Korb, packte noch eine Decke dazu und grinste. "Perfekt." Dann nahm er den Picknickkorb und schnappte sich noch seine Jacke, Schlüssel, Geldbeutel und Handy, sperrte seine Wohnung zu und lief beschwingt die Treppe herab, damit er noch rechtzeitig zum Park kam.

Scott hatte Heute wieder frei, und daher wollten sie sich jetzt im Park treffen. Er freute sich wirklich und versuchte, unterwegs weiter den Mut zu behalten, daß er Caleo endlich sagte, da er ihn liebte. Noch war der Mut da und deswegen beeilte er sich, auch wenn er nicht vor Caleo da sein würde ... denn der Weg war etwas weiter. Außer Caleo wurde ausgebremst.

Doch jener war schon auf der großen Wiese an dem kleinen See, breitete die einfache Decke aus und setzte sich mit dem Korb darauf, ehe er die Augen schloß und das Gesicht der Sonne zuwandte. Es war Anfang Herbst und manchmal waren die Nächte schon kühler ... doch dieser Nachmittag war wunderbar warm und hell, und lud geradezu dazu ein, daß man sich auf eine Wiese setzte und ein Picknick machte. 

Als Scott ankam und ihn so sah, betrachtete er Caleo ein wenig und näherte sich erst dann. „Heyho ... bist du schon lange da ?“ Er fragte nicht zu laut und das auch, damit Caleo sich nicht erschrak, weil er gerade so verträumt in die Sonne gekuckt hatte.

Beim Klang der vertrauten Stimme drehte der Schwarzhaarige den Kopf und grinste zu Scott auf, ehe er kurz den Kopf schüttelte und sich anders hinsetzte. "Nope, gerade gekommen ... schön, daß du schon so früh da bist, wie immer fast schon zu pünktlich." Es war ein gutgemeinter Scherz zwischen ihnen, daß Scott sich eigentlich nie verspätete ... und so grinste Caleo auch und nickte auf den Korb. "Hauen wir rein, ja ?"

„Hey, ich flitze immer ... sonst wird der Kaffee kalt.“ Scott lachte leise und setzte sich, damit sie reinhauen konnten. Er zögerte noch, seine Gefühle zu gestehen ... denn er fand es in diesem Moment wieder unpassend.

Etwas weiter entfernt seufzte Sevu abgrundtief, ehe er zu Halva blickte und mit dem Kopf zu den beiden nickte. "Schrecklich ... die zwei passen perfekt, lieben sich und beide trauen sich nicht, etwas zu sagen. Mal ganz ehrlich - ich würde am Liebsten zu ihnen gehen, ihnen die Köpfe zusammenhauen und ihnen dann eine Packung Kondome und eine Tube Gleitgel hinwerfen, und wenn es wirklich nötig ist, auch noch ein Bedienungshandbuch."

„Ich weiß, die zwei kommen einfach nicht in die Gänge.“ Halva sah es natürlich auch und seufzte leise, denn er hätte sich auch gefreut, wenn Scott und Caleo zusammenkamen. „Schicke ihm doch das Geflügel über das Picknick, die kennen sie ja ganz sicher noch, hm ?“ Er lächelte nun und sein Gefährte wußte sicher, welches Geflügel er meinte.

Zuerst hob der junge Teufel nur eine Braue - doch dann lachte er leise und neigte sich zu Halva, küßte ihn leidenschaftlich und grinste an dessen Lippen. "Genau das ist der Grund, wieso ich dich so liebe, mein wunderschöner Kriegsengel - du bist manchmal richtig verschlagen und garantiert nicht so geschniegelt und weich, wie die anderen Engel." Dann löste er sich wieder und verengte die Augen, als er die Schwäne betrachtete, die in der Nähe am See standen. Sevu hatte schnell den Größten herausgesucht und grinste, bewegte seine Finger und grinste noch breiter, als der Schwan aufblickte und die beiden auf der Decke fixierte. Dann fing der Schwan an, in ihre Richtung zu watscheln, schlug plötzlich mit den Schwingen und bekam mehr Geschwindigkeit, bis er absprang und mit einer Schwinge Scott voll auf den Rücken schlug und abhob. Caleo hatte nurmehr die weißen Federn gesehen und ehe er sichs versah, lag Scott auf ihm und landete so, daß er ihn küßte. Im ersten Augenblick war Caleo zu verdutzt, um etwas anderes zu tun, als die Arme um den Barkeeper zu legen - doch dann schloß er die Augen und vertiefte er für einige Momente den Kuß, ehe er seine Lippen wieder löste und mehr als nur verwundert zu Scott aufblickte.

Scott war noch ganz überrascht, und doch entspannte er sich und lächelte in das Gesicht von Caleo. „Jetzt hat der Schwan dafür gesorgt daß passiert, was ich schon lange machen wollte.“ wisperte er und fügte ein leises „Ich habe mich nie getraut, dabei schlägt mein Herz schon lange so heftig für dich.“ an. Jetzt kam alles heraus, denn es war schon wieder ein Schwan gewesen der dafür sorgte, daß sie aufeinander lagen ... und diesmal zeigte es ihm das Gefühl, das er nicht mehr vermissen wollte.

"Du ... wolltest ? Verdammt, bin ich froh ... ich dachte schon, daß ich jetzt alles kaputt gemacht hätte. Ich habe mich schon bei unserem ersten Unfall in dich verliebt, und in den letzten Wochen noch einmal. Und ehrlich ? Ich glaube, jetzt noch einmal." Es fühlte sich einfach nur herrlich an, ihn zu spüren ... und Caleo lächelte verliebt zu Scott auf. "Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob ich Schwäne nicht zu meinen Lieblingstieren ernenne ... ich denke schon, hm ?"

„Hmmmm ... ja, das sehe ich irgendwie auch so. Sind sind zwar schuld, daß wir uns trafen ... aber es ist das Beste, was mir passieren konnte.“ Scott lächelte nun wieder und neigte sich zu den Lippen von Caleo, um ihn nun mit etwas mehr Leidenschaft zu küssen.

Und dieser erwiderte den Kuß, schlang seine Arme ein wenig enger um den Braunhaarigen und kostete ihren ersten, richtigen Kuß so lange aus, wie er es konnte. Erst, als sie wieder Atem brauchten, schnäbelte Caleo ein wenig und lächelte wieder, als sie sich ansahen. "Das schmeckte verdammt gut ... und du fühlst dich auch sehr gut so an."

Das Schnäbeln war schön und es fühlte sich weiterhin gut an, daß sie so eng zusammenlagen, und Scott holte sich noch einen Kuß. Erst danach sprach er wieder leise an die Lippen von Caleo. „Vielleicht sollten wir woanders hin - du fühlst dich nämlich auch so gut an, daß mehr passieren könnte und nicht, daß wir deswegen verhaftet werden.“

"Hmmm ... dann sollten wir den Korb wieder einpacken und zu mir ? Da können wir das weiterführen, was wir hier angefangen haben ... und zwar ohne daß uns ein Schwan eine drüberdrischt und uns Beine macht." Caleo schmunzelte leise, als er daran dachte - doch dann löste er langsam seine Arme und streichelte dabei noch einmal kurz über den Rücken Scotts, ehe er ihn freigab, damit dieser aufstehen konnte.

Das tat Scott auch gleich - denn als er etwas aufsah, konnte er die Schwäne in der Nähe sehen, die zu ihnen kuckten. „Ich glaube, sie würden uns auch vertreiben ... nun aber flott.“ Er stand gleich auf und beeilte sich, Caleo zu helfen ... damit sie rasch zu dessen Wohnung düsen und sich genießen konnten.

Auch der Schwarzhaarige beeilte sich - doch als sie gingen, winkte er noch zu den Schwänen und legte dann den Arm um die Schultern Scotts, während sie den Weg zu seiner Wohnung einschlugen. Sevu hingegen nickte nur und lehnte sich an den starken Körper seines Gefährten an - froh darum, daß es endlich zwischen den beiden geklappt hatte.

 

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