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“Der Fluch des Fledermausgottes” 05

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Seither waren einige Tage vergangen und James saß an seinem Schreibtisch, denn es war auch etwas Papierkram nötig. Er öffnete das Siegel von einem neuen Brief und las ihn rasch durch, ehe er ihn seufzend beiseitelegte und aus dem feinen Glaskelch etwas Blut trank, das Rakesh ihm eben gebracht hatte. Aber Rakesh konnte sehen, daß James deutlich ruhiger war bei seiner Arbeit. „Heute wird Roark das erste Mal den Lord in Empfang nehmen - ich denke, danach wird er mich so brauchen, wie ich ihn danach brauchte."

"Das denke ich auf jeden Fall, Master James - Lord Benrillard ist so häßlich wie er reich ist, und Roark wird dich danach definitiv brauchen." In der vergangenen Woche hatte auch Rakesh das Mißvergnügen gehabt, den Lord kennenzulernen, da dieser die Hauptregel des Clubs nicht einhielt: Es war den Mitgliedern nicht erlaubt, öfters als einmal die Woche zu kommen, und Rakesh mußte den Lord mit der Hilfe der beiden Zwillinge, die auch die Türsteher und Leibwächter waren, abweisen. "Aber ich denke einmal, daß es dir mehr als nur leicht fallen wird, ihm den schalen Geschmack des Lords zu vertreiben ... du bist sehr gerne bei ihm, nicht wahr ? Und bei ihm mußt du deine Natur nicht einmal verbergen, ich glaube, es gefällt ihm sehr." Bei dem Letzteren schmunzelte Rakesh wieder leise und schenkte noch einmal etwas Blut in den Kelch, ehe er den Krug wieder auf die Seite stellte. "Als er hörte, daß das Blut für dich sei, hat er es mehr als nur gerne gegeben, Master James ..."

„Ja - ich denke, das vertreibe ich ihm gut, so wie er es bei mir tat. Und ich habe sogar jetzt schon was, um Lord Benrillard in der Hand zu haben. Erstaunlich, wie leicht es bei ihm war, und es wird sicher schnell noch mehr werden.“ James nippte erneut an dem Glas und da es das Blut von Roark war, genoß er es noch viel mehr.

Rakesh hingegen lächelte und nickte kurz, ehe er eine der Unterschriftenmappen von der Seite nahm und sie James vorlegte. "Die monatlichen Rechnungen, Master James ... und die Auszüge von der Bank über die eingegangenen und ausgegangenen Posten. Die Gelder für die Drogen habe ich wie immer in die Truhe und auch das Bestandsbuch, und der Händler für die Drogen kommt Morgen Nacht vorbei, um die Vorräte aufzufrischen." Die Buchhaltung war eine leidige Sache, die zumeist Rakesh übernahm - doch einige Dinge brauchten die Unterschrift von James oder es war wichtig, daß dieser sie sah, auch wenn keiner von ihnen diese Aufgaben sehr mochte. Doch es fiel dem Inder auf, daß sein Freund viel ruhiger war, seit er von dem Blut Roarks kostete, und so fragte er ihn schließlich leise. "Denkst du, daß Roark die ganze Wahrheit verkraften könnte ? Er tut dir mehr als nur gut und du blühst auf, seit er bei uns ist. Vielleicht ist er es ja wert, daß du ihn als deinen Gefährten nimmst ?"

„Hmmmmm.“ James überlegte schon seit ein paar Tagen, ob er Roark ganz aufklärte und genau das war etwas, was bisher noch nie passiert war. „Ich denke schon ein paar Tage darüber nach, das kann doch nur was Gutes sein. Ich werde es wohl machen, wenn er bei Benrillard fertig ist, und mich braucht. Und danach rede ich mit ihm darüber.“ So legte James es fest und er unterschrieb nebenher die Unterlagen, die seine Unterschrift brauchten.

"Eine sehr gute Idee, Master James - und ich denke, du wirst es nicht bereuen. Er ist erst seit so kurzer Zeit hier, doch immer, wenn du bei ihm warst, ist er wie ausgewechselt und auch du bist viel ruhiger und glücklicher." Natürlich bekräftigte Rakesh seinen Freund bei dieser Entscheidung - denn er sah nur zu gut, wie sehr die beiden sich mochten und auch, daß sie zu einander paßten. "Vielleicht ... solltest du ihn hierher mitnehmen ? Es wäre schöner für euch beide."

Daß er ausgeglichener war, das hatte James auch schon gemerkt - denn selbst der Papierkram stieg ihm nicht  zu Kopf und er konnte Rakesh diese Sache heute auch abnehmen, denn sein Freund arbeitete eigentlich viel zu viel. „Hier ist es, denke ich, wirklich perfekt und es wird ihn erstaunen, da mein Schlafzimmer im Turm ist.“ Das Haus hatte eine Art Turm und dort war ein großer Raum gewesen, der eigentlich für Bücher vorgesehen war. James hatte es aber umgebaut, die Bücher hinabverlegt und sich dort sein eigenes Zimmer eingerichtet. Von dort hatte er einen sehr guten Überblick und er konnte am Besten von dort fliegen, wenn er es wollte. Dazu lebten direkt unter dem Dach in einer kleinen Kammer, die auch noch da war einige Fledermäuse, die ihn auch mochten.

"Ehrlich ? Ich denke, er wird dein Zimmer sehr mögen, denn er hat dort eine gute Aussicht. Roark ist sehr wachsam und ihm ist es am Liebsten, wenn er seine Umgebung im Auge behalten kann - und dein Turm ist dafür perfekt. Ich werde nachher zu ihm gehen und ihn vorbereiten, Master James - es ist besser, wenn du dich um den Lord kümmerst, er wird deine Aufmerksamkeit suchen, um sich einzuschleimen." Gerade diese Art war Rakesh eigentlich zuwider - doch er zeigte es nie, nur sein Herr und die Zwillinge wußten um diese Abneigung.

Jeder hatte Abneigungen und Vorlieben, die sie untereinander gut ausglichen. James konnte gut mit denen umgehen, die sich einschleimten, und dafür fing sein Freund den Papierkram und die Leitung der Angestellten ab. Sicher mochte James die jungen Männer, die für ihn arbeiteten ... aber in ihm war eben auch der Dämon, der sein Blut rasch bei einigen Dingen erhitzte. „Ich kümmere mich schon um meine Gäste, keine Sorge. Ich bin gespannt, was ich noch gegen ihn in die Hand bekommen kann, und sollte er ZU nervig werden dann kann ich zeigen, daß ich ihn kontrolliere, und nicht er mich.“ Denn so verhielt sich Benrillard noch.

Das wußte auch Rakesh und seufzte leise, als er die Unterschriftenmappen nahm und an die Seite auf die Anrichte legte. "Die Gerüchte über ihn sind nicht zu unterschätzen, Master James ... er soll Tendenzen zu großer Grausamkeit haben. Viele erzählen davon, daß er Jungs fängt und sie zu brutalen Kämpfern ausbilden läßt, die er dann gegeneinander hetzt wie Hunde. Oder daß er es mag, sich Sklaven zu halten und sie wie das Niederste zu behandeln ... es ist zwar nur Gerede, doch ich denke, daß dahinter ein wahrer Grund steckt. Wir werden sehen, ob er verlangt, daß die Zwillinge für seine Unterhaltung kämpfen - vielleicht solltest du es andeuten, dann kannst du seine Gefühle und Gedanken darüber spüren." Es wäre die sicherste Methode und auch ein Grund dafür, weitere Nachforschungen über den Lord anzustellen und ihn zu beobachten.

„Das werde ich auf jeden Fall ... und der Kampf der beiden ist eine Show, die selten ist, aber teils gemocht wird. Ich vermute, er wird es auch wollen ... denn er hatte sich ja schon mit ihnen angelegt weil er reinwollte, ohne schon rein zu dürfen.“ Die zwei brauchten das Kämpfen untereinander, denn sie hatten auch eine gewisse Energie ... und Roark und die Zwillinge haben sich auch sofort angefreundet und rauften gern, um ihre Energie abzubauen. „Nun, ich mache mich dann mal auf und werde sehen, wieviel ich von dem herausfinden kann, was stimmt, und was nicht an den Gerüchten stimmt.“ Allerdings ahnte James, das alles stimmte. Er nahm noch den letzten Schluck des Blutes und stand dann auf, um rüber in den Club zu gehen.

Rakesh nickte nur und neigte respektvoll den Kopf, ehe er den Kelch, den Krug und die Mappen aufnahm, und ebenfalls aus dem Zimmer ging. Es war noch vieles zu erledigen ... und er hatte noch einiges zu tun, ehe der Club geöffnet und die erwarteten Gäste eingelassen wurden.

 

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Roark hingegen fluchte leise vor sich hin, als er den Buttplug ölte und in sich einführte ... er haßte das Ding, doch er wußte auch, daß es nötig werden würde. Denn dieser Lord würde sicherlich keine Zeit für Vorbereitungen verschwenden und der große Braunhaarige hatte keine Lust, sich trocken von dem Lord nehmen zu lassen. Dabei kehrten seine Gedanken unweigerlich zu seinem neuen Arbeitgeber zurück und er grinste kurz, denn er hätte niemals gedacht, daß er sich in einen Boß verlieben könnte. Doch genau das passierte: Seine Gefühle waren tief und stark, und wenn James zu ihm kam, genoß er nicht nur den Sex sondern auch die übrige Zeit, die sie zusammen waren. Natürlich wußte Roark, daß er niemals mehr als ein Gespiele sein konnte - doch zumindest das wollte er haben und nahm sich vor, daran zu denken, wenn der Lord ihn nahm.

Derweil betrat James die Haupträume des Herrenclubs und wurde auch sehr herzlich von einigen begrüßt, und auch er begrüßte sie. Da er jedem nur einen Tag in der Woche gab, war pro Abend und Nacht nicht zuviel los, und alle, die da waren, konnten ihre Zeit hier genießen. Lord Benrillard war allerdings deutlich zu hören, denn er konnte es kaum abwarten, den Abend hier verbringen zu können. „Guten Abend, Lord Benrillard.“ James brachte ihn so hoffentlich etwas zum Schweigen, denn er war doch fast zu laut.

"Ah, Lord McArthur ... wie schön, daß sie endlich da sind. Ich kann es kaum erwarten, ihre Auswahl für mich zu sehen - meine Freunde schwärmen sehr von ihren Sternen, bisher war noch keiner von ihnen enttäuscht." Der etwas feistere Lord lächelte hintergründig, als er das sagte, und musterte den Herrn und Leiter dieses mehr als nur exklusiven Clubs. Dabei schlich sich ein leicht verschlagenes Lächeln auf seine Lippen - denn auch wenn er nicht weitersagen durfte, daß er diesen Lord schon als Ersatz für den Lustsklaven gehabt hatte, sein Ego wuchs dadurch beträchtlich an und er hoffte, daß es auch dieses Mal keinen passenden Sklaven für ihn gäbe.

All das bemerkte James aber und er ahnte schon, wie hoch dessen Ego durch den Sex mit ihm gewachsen war. Aber es war anders, als der Mistkerl dachte, denn James hatte schon mit jedem Kunden zumindest einmal geschlafen. So konnte er deren Blut kosten, und sie so auch deutlicher einschätzen. Außerdem wußte er dadurch, welchen Stern er ihnen am Besten geben konnte. „Ich habe einen wilden Stern gefunden, er dürfte ganz ihren Geschmack erfüllen. Er ist ein wenig größer als ich und so wild, wie ihr es sicher eher mögt. Ich fand ihn beim Hafen, wo er wegen Geld einigen Männern einen blasen mußte ... diesen Burschen mußte ich einfach für diesen Ort mitnehmen.“ James erzählte leicht und merkte das Blitzen in den Augen seines Kunden, der aber jetzt noch kaum die Hände bei sich behalten konnte und nahe dran war, ihn erneut zu befummeln.

Doch als der feiste Lord von dem Mann hörte, verengte er kurz die Augen und nickte, ehe er seine Hände vor dem Bauch in die Taschen seiner Weste steckte. "Ah, das hört sich schon sehr gut an, Lord McArthur - ich hoffe doch, wir können wieder in das große Zimmer vom letzten Mal gehen ? Es gefiel mir ausnehmend gut und ist weiter von den anderen Zimmern entfernt, so wird weniger gelauscht."

„Nun, genau dieses Zimmer ist für Aldebaran bestimmt, damit er dort seine Aufgabe erfüllen kann. Er wartet schon, und ihr könnt euch sicher gleich an ihm vergnügen.“ James hatte das Zimmer wirklich gewählt, weil es weiter weg war ... allerdings weniger wegen Lauschern, sondern eher, weil der Sack einfach viel zu laut beim Sex war. Und so schützte er eher die anderen Kunden als den, der darin war.

Das wußte der Lord allerdings nicht und er folgte James mit einem freudigen Lächeln, wartete nur kurz, bis James die Türe des Zimmers geöffnet hatte und trat ein. Roark hatte die Schritte und die Stimmen schon gehört und stand auf, als die Türe sich öffnete, musterte den feisten Lord mehr als nur wütend und knurrte leise, als er widerwillig den Kopf senkte. Rakesh hatte ihn schon gewarnt, daß sein Kunde ein feister, häßlicher Lord war, der sich daran ergötzte, Andere zu erniedrigen ... und er wußte auch, daß er folgen mußte. Doch er wußte von Rakesh ebenfalls, daß dieser ihn weder küssen noch verletzen durfte, und dieses Wissen half dem großen Braunhaarigen sehr. "Ah, was für ein Anblick - man kann den Widerwillen des Sklaven förmlich spüren und es wird mir eine Freude sein, ihn zu zähmen." Lord Benrillard konnte es kaum erwarten, daß James das Zimmer verließ ... und er blickte auch ein wenig ungehalten zu James, da dieser noch immer hier war.

Er bekam aber einen kalten Blick als Antwort und noch einmal die Erklärung über das Verhalten hier. „Ich erwähne nur noch erneut: Kein Küssen, kein Verletzen und er ist kein Sklave, sondern mein Angestellter.“ Erst jetzt wandte er sich ab, um den Raum zu verlassen und sprach noch ein „Einen lustvollen Abend.“, bevor er die Tür schloß.

Die Kälte des Blicks ließ den feisten Lord für einen Moment erschauern ... doch er nickte und erst, als die Türe sich schloß, schnaubte er leise. Doch noch ehe er etwas sagen konnte, war Roark vor ihm und wisperte ein kurzes "Halte dich dran !", ehe er auf die Kleidung des Lords nickte. "Ziehen sie sich aus - wenn ich das tue, dann fehlen einige Knöpfe." Dann wandte er sich ab und ging zum Bett, stützte sich dort mit einem Knie ab und zog den Buttplug aus seinem Hintern, legte ihn unter das Bett und wartete auf den Lord, der sich bei dem Anblick eiligst auszog und es kaum erwarten konnte.

 

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Erst zwei Stunden später zog der Lord sich wieder an und verließ das Zimmer, nickte, als er am Ende des Ganges von Rakesh erwartet wurde und folgte ihm zurück in die Räume des Clubs, um dort ein wenig Karten zu spielen und sich eine Zigarre und einen Scotch zu gönnen. Als der Lord sich an einen der Tische setzte und mit den anderen Lords ein Gespräch begann, verabschiedete sich Rakesh respektvoll und ging sofort in eines der Nebenzimmer, um James Bescheid zu geben. "Er ist endlich rausgekommen und bei den Kartentischen ... du solltest dich um Roark kümmern, Master James. Ich kann fühlen, wie wütend er ist - er ist kurz vor einem Ausbruch."

James hatte es unterdrückt, alles zu fühlen ... denn er wäre wohl ausgetickt, wenn er alles mitbekam, was Roark ertragen mußte. „Danke, jetzt kann ich meinen Sinnen wieder etwas Freiheit geben. Und ja, ich gehe sofort zu ihm. Ich mußte den Mistkerl nur einmal ertragen, ganze zwei Stunden.“  James erhob sich, um zu Raork zu gehen und er konnte sich darauf verlassen, daß Rakesh sich hier weiter kümmerte.

So war es auch und Rakesh wünschte James noch einen schönen Abend, nachdem er ihm sagte, daß er dessen Zimmer hergerichtet hatte. Roark knurrte hingegen ungehalten vor sich hin - er wußte, daß er hier nichts zerstören oder laut losbrüllen durfte, und das trieb ihn fast in den Wahnsinn. Er mußte seinem Frust Luft verschaffen ... doch gerade, als er seine Faust in die Wand schlagen wollte öffnete sich die Türe des Zimmers und er konnte den wundervollen Duft von James riechen und atmete erleichtert aus, als er ihn sah.

James kam auch gleich auf Roark zu und küßte ihn mit voller Leidenschaft ... so beruhigte er sich und vor allem ihn. Erst, als beide ruhiger waren, lösten sich die Lippen und James sprach leise zu Roark. „Den Rest der Nacht verbringst du in meinem Bad und in meinem Bett.“

"Bad ist gut ... der Arsch stinkt, und ich will ihn nicht mehr an mir riechen müssen." Es tat so gut, daß James hier war - doch der etwas Größere berührte ihn nicht, da er überall nach dem Lord stank und auch klebte. "Bitte laß uns gehen, ja ?" Roark wollte nur hier raus - er wußte, daß er in einer Woche wieder seiner Aufgabe nachkommen mußte, doch er war dankbar, wenigstens bis dahin seine Ruhe haben und James auskosten zu können.

„Ja ... warte.“ James hauchte Roark noch einen Kuß auf die Lippen und ging dann zu einer der Wände. Dort benutzte er etwas, die geheime Tür öffnete sich und er winkte ihm zu. „Der Raum hat einen Geheimgang, hier kommen wir zügig zu meinem Haus.“

"Gottseidank - wenn ich den Lord noch einmal sehen würde, hätte ich ihm in die Fresse geschlagen." Natürlich folgte Roark James zügig durch den Geheimgang und staunte nicht schlecht, daß es diesen überhaupt gab. Sie kamen immer wieder an Abzweigungen vorbei, die zu anderen Gängen führten ... doch Roark achtete nicht weiter darauf, da er sich endlich waschen und in den Armen von James vergessen wollte. Es war nicht das Blasen oder der Sex - sondern die Art des Lords und das, was er während dem Sex zu ihm sagte oder tat, die Roark so sehr aufstießen und seine Wut schürten. Deshalb war er froh, sich nun etwas erholen zu können.

„Es gibt hier einige Geheimnisse, von denen du nach und nach erfahren wirst.“ James sagte es schon und sie gingen eine Treppe hinab, und nach kurzem eine weiter hinauf. Er führte Roark mit einer Kerze, denn so konnte der Braunhaarige ein wenig sehen. Gleich nach dem Aufstieg der Treppe öffnete James die letzte Tür, und sie traten in dessen Wohngebäude sein. Es war deutlich älter, und gehörte zu den ältesten Gebäuden. „Noch eine Treppe hier hoch, dann kommt das Bad.“ Auch das war alt aber etwas umgebaut ... denn es war wirklich groß und die Wanne war auch eher ein kleines Becken, wie man es ein wenig aus Indien kannte.

Im ersten Moment dachte Roark, er würde träumen - denn dieses Becken war wirklich sehr groß, und zusammen mit den Mosaiken und den Palmen sehr exotisch. Er hatte von diesen Bädern bisher immer nur in den Erzählungen der Seeleute gehört und schluckte kurz, ehe er sich zu James wandte. "Hast du vielleicht einen Zuber, Boß ? Ich möchte den Dreck des Lords nicht unbedingt in das schöne Becken tragen."

„Einen Zuber nicht, aber eine Dusche.“ James nickte zu der leicht verdeckten Dusche, denn auch sie war angenehm und sehr schön hergerichtet. „Da kannst du dich vorduschen, und alles loswerden.“ Er verstand es, denn so konnten sie das gemeinsame Baden deutlich mehr genießen. Er selbst schlüpfte auch schon aus seiner Kleidung, denn er wußte, daß Roark ihn nun brauchte und er wollte ihn vergessen lassen.

Der Braunhaarige hatte die Dusche nicht gleich bemerkt und nickte nun erleichtert, ehe er den Lendenschurz auszog und an die Seite legte. Er freute sich schon darauf, wieder sauber zu sein - und danach James genießen zu können.

 

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