2

Highschoolabschlußklassen-Klassentreffen Teil 13

hd_orange
a03

}|{

 

 

Kangee hatte sich bewußt gleich umgedreht, denn es war zum Einen spannend für den Besucher, der mit ihm sprechen wollte, und zum Anderen nutzte er es, um leise und tief durchzuatmen ... denn der Kerl war wirklich erregend gewesen. Das, was sich in seiner Hose bewegte, hatte Kangee aber rasch wieder unter Kontrolle, und sie gingen durch den schmalen, dunklen Flur auf sein Büro zu. Noch fragte er nichts weiter und öffnete schließlich die Tür ... und auch sein Büro war noch etwas dunkler, denn er hatte das große Licht im Moment nicht an, und so war nur sein kleines Schreibtischlicht an. „Dann mal hinein, um zu reden.“

Natürlich war Franky ihm gefolgt und hob nun eine Braue, da dies kein Türsteher, sondern der Inhaber selbst zu sein schien. Dann lächelte er jedoch und trat ein, genoß die warme Atmosphäre des nur durch die kleine Lampe und das Feuer des Kamins erhellten Büros, und kam langsam näher. Als der etwas Größere sich allerdings leicht drehte und das Licht der kleinen Lampe auf das exotisch schöne Gesicht fiel, erstarrte Franky und starrte sein Gegenüber fast schon entsetzt an. "Mein Gott ... Adrien ?"

Der hob eine Braue, denn seinen zweiten Name kannte hier eigentlich kaum Jemand ... und erst dann weiteten sich seine Augen, als er sein Gegenüber erkannte. „Franky ? Ich glaub es kaum ... du bist es, und ich hatte befürchtet, dich nie wiederzusehen.“ Vor Schreck setzte er sich auf seinen Schreibtisch, und starrte Franky an.

Dieser war in der Zwischenzeit bleich wie eine Wand geworden und zögerte ... doch dann schluchzte er leise auf und ging zu dem Mann vor sich, umarmte ihn und küßte ihn einfach, ehe er sich zögernd wieder etwas löste und vorsichtig die Rechte durch die langen Haare streichen ließ. Er kannte diesen wunderschönen Mann, der indianische Wurzeln hatte ... sogar mehr als nur gut, da sie zusammen ins College gingen, und nach einer Weile sogar ein Paar wurden. "So wie ich nicht dachte, dich wiederzusehen. Du hast mir nie gesagt, wo du wohnst - nur, daß es im Norden sei. Und ich mußte weg, als meine Eltern mich rauswarfen ... sie haben mir damals sogar das Handy weggenommen und meinen Computer, ich hatte nur meinen Geldbeutel und einen Beutel mit meinen Papieren." Es war die Kurzversion einer langen, schweren Zeit, die nach dem College kam - und die Franky nur mit Mühe und eisernem Willen überlebte.

Kangee zog ihn aber wieder ganz eng an sich heran und sprach leise. „Jetzt weiß ich, warum ich dich nicht mehr erreichen konnte, und ich hab so viele Fragen im Kopf ... und du sicher auch.“ Es war so viel - denn sie hatten sich sehr geliebt und Kangee wußte noch, daß die Eltern von Franky absolut gegen Schwule und auch rechts angehaucht waren.

Als ihn der etwas Größere wieder an sich zog, folgte Franky willig und seufzte leise, als er sich an den so vertrauten Körper schmiegte. Bei dessen Worten nickte er leicht, doch dann lächelte er etwas wehmütig und antwortete ihm leise, während er wieder aufblickte. "Können wir uns vielleicht auf das Sofa setzen, das du da vor dem Kamin hast ? Das jetzt hat mir ehrlich gesagt, die Beine weggezogen. Und ja, ich habe so viele Fragen und antworte dir auf alles, das du wissen willst."

„Alles gut und ja, das Sofa ist jetzt das Beste.“ Der etwas Größere hielt Franky fest und führte ihn die wenigen Schritte zu dem Sofa, setzte sich mit ihm und zog ihn auch gleich wieder an sich, um ihm Halt zu geben und um ihn zärtlich und sanft zu küssen. „Ich hätte dir viel eher meinen anderen Namen geben sollen. Ich hab Doppelnamen, weil meine Eltern da sehr umgänglich waren, und mir und meinen Brüdern viele Möglichkeiten geben wollten.“ Wie leid es ihm tat, hörte man jetzt aber heraus ... denn er hatte die Liebe zu Franky noch immer im Herzen, und seither keine neue feste Beziehung gehabt.

So wie auch der ehemalige Stripper, der es nicht fertigbrachte, eine neue Beziehung einzugehen. Der Kuß war herrlich und Franky vergrub die Hände in den herrlichen, langen Haaren des Anderen. Erst, als sie wieder Luft holen mußten, löste er seine Lippen und stöhnte leise und wohlig, ehe er verliebt lächelte und seine Augen genießend verengte. "Mein Adrien Blanc ist Kangee Chaska ... ich finde beide Namen sehr schön. Dein jetziger Name kommt von deiner Herkunft, nicht wahr ? Und er klingt klasse. Bitte erzähl doch, ja ? Ich bin neugierig, schließlich steht in deiner Homepage nur sehr wenig."

„Von einem Teil der Herkunft ... indianisch und französisch. Der nichtindianische Teil meiner Familie kam schon vor sehr, sehr langer Zeit hierher, sie waren Goldgräber. Zu den Ureinwohnern waren sie aber immer respektvoll, und so kam das auch in meine Blutlinie. Die Linie ist echt querbeet vermischt, und hat mit der Gründung dieser Stadt zu tun ... ich wollte nicht so viel erzählen, weil meine Familie ein leichtes Vermögen hat.“ Er hatte lieber neutral an einem College gelernt ... hier war seine Familie sehr anerkannt, aber hatte auch nie mit Geld herumgeschossen oder herumgeprotzt.

Das ließ Franky wieder sanft lächeln und er hauchte einen kurzen Kuß auf die Lippen Kangees, ehe er sich wieder in dessen Arme kuschelte. "Daß du keine Geldsorgen hattest, wußte ich, auch wenn ich nie fragte ... ich war lieber mit dir zusammen. Bei mir war es ja leider nicht so leicht, meine Eltern nervten immer wieder. So sehr, daß ich damals einfach ausrastete, als ich vom College zurückkam und ihnen das Diplom vor die Füße warf, ihnen sagte, daß ich schwul wäre und sie hassen würde. Kannst du dir vorstellen, daß meine Eltern in meiner Abwesenheit eine Verlobung arrangiert hatten ? Die Hochzeit wäre eine Woche nach meiner Rückkehr gewesen, in irgendsoeine dumme Tochter eines Geschäftsfreundes. Mein Vater rastete völlig aus und schlug mich nieder, nahm mein Handy und meine Sachen und stürmte in sein Arbeitszimmer, um meine Papiere in einen Plastiksack zu werfen und ihn mir vor die Füße zu knallen. Dann rief er seine Leibwächter und warf mich raus, enterbte mich und meine Mutter hatte nichts Besseres zu tun, als auf den Boden zu spucken und mich verächtlich anzusehen." Alleine die Erinnerung daran schnürte Franky den Hals zu und er brauchte einige Momente, um sich wieder zu fangen. "Ich hatte nur das Geld in meinem Geldbeutel und das auf meinem Konto - also bin ich nach San Franzisco und arbeitete als Stripper, wohnte über dem Club und fing ein neues Leben an. Ich hatte nicht einmal deine Telefonnummer oder Email, Adrien ... oder ist dir Kangee lieber ? Es war alles im Handy und Laptop gespeichert, und die hatten meine Eltern."

„Kangee bin ich gewöhnt und jetzt weiß ich, warum ich nie eine Antwort auf meine Mail erhielt ... und nachdem ich anrufen wollte und deine Nummer wohl nicht mehr zu erreichen war, hatte ich SMS nicht versuchen müssen.“ Während er sprach, streichelte seine Hand durch das weiche Haar von Franky und man sah ihm an, wie glücklich er jetzt war. „Wie wäre es, wenn wir jetzt nur noch an jetzt denken ?“

"Hmmm ... eine sehr gute Idee. Und das bringt mich zu dem Grund, wieso ich eigentlich hier bin - weißt du, ich arbeitete mich in SanFran sehr schnell hoch und wurde Teilhaber des Clubs, dessen Besitzer ich nun bin. Und einer meiner Stripper ist mein bester Freund und nun ebenfalls Teilhaber, und er hat sich in seinen alten Schulkameraden verliebt, als sie sich bei einem Klassentreffen wiedersahen. Der Name des Kerls ist Rod Jones, ich denke, du kennst ihn, hm ?" Nun war Franky auf das Gesicht Kangees gespannt und schmunzelte leise.

Jetzt kuckte Kangee wirklich überrascht, denn so etwas hatte er nicht erwartet. „Ja, ich kenne ihn natürlich - er macht meine Homepage, und ist auch ein guter Freund geworden. Und daß sie auch durch die Schule verliebt sind ... also das ist schon verrückt, was das Schicksal so anstellt.“

Das ließ Franky leise lachen und er neigte sich wieder vor, küßte ihn und sah ihn danach verschmitzt an. "Das kann man wohl sagen - ich habe einen sehr gut gehenden Stripclub in SanFran, du hast einen wirklich herrlichen Saloon-Club hier in Kanada. Und mein Freund möchte hier gerne arbeiten, deshalb bin ich hergekommen und wollte mit dem Inhaber reden - und finde nun dich wieder, den einzigen Mann, den ich je liebte." Als er dies gestand, errötete Franky leicht ... doch er nahm seine Worte nicht zurück, denn damals im College hatte er sich nie getraut, und den Fehler wollte er nicht wieder machen.

Das leichte Erröten überraschte Kangee ... und daß sein Herz auch nur ihm gehörte, so wie sein eigenes nur für Franky schlug zeigte, wie eng sie noch immer verbunden waren. „Ich kann dich gar nicht gehen lassen, wenn ich gesagt habe, daß dein Freund hier arbeiten kann. Tanzen, Strippen ... was er gern macht. Hier ist noch Einiges frei und es gibt immer was zu tun, aber nicht so lang wie in normalen Clubs.“ Er wollte den, dem sein Herz gehörte eigentlich nicht wieder gehen lassen, und das sah man ihm auch an.

"Ich denke, Will wird es hier sehr gefallen ... der Club hier ist wunderschön, und er ist ein begnadeter Tänzer und Stripper. Ich denke, er wird sich neben dem Strippen für einen Platz bei den Plattformen in der Disco entscheiden - und dann mit seiner Freude die anderen Besucher anstecken." Daß Kangee sagte, daß er ihn noch hierbehalten wollte, ließ Franky wieder lächeln und er küßte ihn sanft, ehe er sich wieder an ihn schmiegte. "Ich möchte auch gar nicht gehen ... zumindest die nächsten Tage will ich so viel Zeit mit dir verbringen, wie du erübrigen kannst. Dann muß ich leider wieder zurück, der Club führt sich nicht von selbst - denn mit Will ist meine einzige, vertrauenswürdige Vertretung weg."

„Hmmm, dann komme ich eine Zeit mit dir mit, und hier springt mein zweiter kleiner Bruder ein. Also wenn du möchtest ? Ich selbst will dich eigentlich nicht wieder von meinem Herzen weglassen.“ Man sah es an den Augen von Kangee, denn er blickte ihn sehr ernst, und doch so verliebt wie früher an. „Ahanu kann auch mit dem Club umgehen - er hat es so gelernt wie ich, und auf ihn ist Verlaß. Und er könnte sich auch um deinen kümmern, wenn du mal Urlaub hast ... gerade die Großstadt findet er auch megainteressant.“

Im ersten Moment wußte Franky nicht, was er sagen sollte ... doch dann füllten sich seine Augen mit Freudentränen und er schluchzte leise, ehe er Kangee küßte und erst nach einer Weile die Lippen wieder löste. "Das würdest du wirklich tun ? Ich ... verdammt, ich hoffe ich gewöhne mich niemals daran, wie gut du jetzt aussiehst. Beim Namen werde ich ein wenig brauchen, aber das kriege ich schon hin, Kangee. Ich weiß, wir haben uns sehr lange nicht mehr gesehen - aber ich habe mich nicht sehr viel verändert, ich zeige jetzt nur offen, was ich im College ein wenig zurückschrauben mußte." Und genau das gab Franky nun den Mut, daß er sich etwas zurücklehnte und das Hemd aus seiner Hose zog ... aus dem Ring, den er in seinem Bauchnabel trug und einen kleinen Schnappverschluß hatte, zwei andere Ringe nahm und das Hemd wieder fallen ließ, um sie Kangee hinzuhalten. "Die habe ich damals anfertigen lassen, als ich vom College nach Hause fuhr - ich wollte nur meine Sachen von Zuhause holen, und dich dann anrufen, treffen und überraschen."

Allein beim Zusehen schlug das Herz von Kangee und er sah dann die zwei Ringe, die sein Liebster dort wohl immer sicher bei sich getragen hatte. Es ließ seine Augen noch größer werden und er verstand natürlich sofort, das es Verbindungsringe waren. „Ich glaube es kaum ... ich hab ähnlich gedacht wie du.“ wisperte er und griff zu seinem indianischen Halsband, wo er zwei Ringe an eines der Lederbänder gebunden und immer bei sich getragen hatte, und er löste sie nun auch, um sie Franky zu zeigen. „Ich denke, wir tragen nun zwei ... sie passen sogar zusammen.“

Jener war mehr als nur überrascht und schluckte schwer ... doch dann nickte er langsam und lächelte wieder. "Ich bin so froh, daß du so dachtest und noch immer so denkst - ich habe dich nie vergessen können und ja, sie passen zusammen. Ich habs mir damals abgespart, denn ich wollte nicht nur Gold, sondern Platin - es ist einfach stabiler. Und mit dem Goldmuster drin sieht es einfach nicht so langweilig aus, hm ? Und es paßt zu deinen Goldingen, mir macht es auch nichts aus, zwei zu tragen ... im Gegenteil, ich bin so froh, und stolz darauf."

„So stolz wie ich ... darf meiner zuerst ? Ich denke, so herum passen sie perfekt zusammen.“ Seine waren aus Gold, und hatten ein Blättermuster. Und das paßte ausgezeichnet zu den Platinringen, die ein Goldmuster in der Mitte hatten. „So beschützt dein Ring meinen Ring.“

Nur ein leises "Perfekt." wispernd, nickte Franky und zögerte - doch dann nahm er zuerst den Goldring Kangees und steckte ihn an dessen Finger, ehe er den Platinring für ihn nahm und ihn ebenfalls ansteckte. Wie sie es sich gedacht hatten, paßten die Ringe perfekt - und er gab ihm nun mit einem liebevollen Lächeln den anderen Platinring, ehe er ihm die Hand hinhielt. "Eigentlich ist es fast schon Stoff für einen Roman ... doch ich bin mehr als nur froh, mein Liebster. Bleibt nur die Frage, ob du es so lassen oder es auch offiziell machen willst ? Ich richte mich da völlig nach dir."

Auch der Finger von Franky wurde nun mit den Ringen bestückt, und Kangee lächelte sacht bei der Frage. „Ich kann es offiziell machen, und das auch sehr, sehr gerne. Und meine Familie hat nichts dagegen - sie wußten schon damals ein wenig von dir und sahen, wie glücklich ich damals war. Daß wir uns wiedergefunden haben, das wird sie auch freuen, weil ich mich so freue.“ Bei den letzten Worten kam er näher und holte sich nun wieder einen zärtlichen Kuß, und hielt seinen Liebsten dicht bei sich. „Aber jetzt möchte ich gern den Rest der Nacht woanders mit dir genießen ... und dich wieder erkunden ... und viel mehr.“

"Hmmm ... eine Einladung von dir, einfach abzuhauen und wilden Sex zu haben ? Du weißt noch immer, wie du mich scharf machen kannst, mein Liebster ... und ich freue mich darauf zu sehen, was gleich blieb, und was sich änderte. Wobei ich diese herrliche Haarpracht absolut genießen werde, du weißt doch, daß ich deine starken, gesunden Haare schon immer liebte ... und jetzt habe ich so viel mehr davon." Als er endete, grinste Franky verschmitzt, ehe er aufstand und mit einem lockenden Blick zurück zur Türe des Büros ging, um sie wieder zu öffnen.

Und Kangee stand gleich auf und knurrte leicht - denn so einem Blick hatte er bei Franky nie widerstehen können und er folgte ihm, schnappte ihn auf dem Flur und schloß die Tür noch beim Rausgehen. Als sie zusammen wieder in den Discobereich kamen, sahen einige, daß sie ein Paar waren, und sie bekamen freundschaftliche Pfiffe. Robin, der Barkeeper pfiff auch leicht, und sein Boß brauchte ihm eigentlich nichts sagen. „Haut bloß ab, ihr zwei. Ich sage Ahanu Bescheid, daß du außer Betrieb bist.“ Dafür bekam er ein Nicken von Kangee, und er schob seinen Liebsten nun sacht hinaus, und konnte seine Hand nicht mehr von dessen Hintern nehmen.

Etwas, das Franky sichtbar genoß, so wie auch die bewundernden Blicke und Pfiffe in der Disco. Die Türsteher grinsten nur breit und bekamen ein neckendes Winken des Lilaäugigen, ehe er sich in Kangees Arme drehte und ihn leise fragte. "Und wohin entführst du mich jetzt ? Schließlich möchte ich dich noch ein wenig länger außer Betrieb setzen, es sollte uns wirklich Niemand stören können."

„Wir müssen in etwa fünf Minuten Autofahren aushalten, dann können wir übereinander herfallen. Auch auf einem Fell vor dem Kamin, wenn du möchtest.“  Nach den Worten kam ein Kuß und als Kangee sich löste, öffnete er die Tür des Jeeps, bei dem sie gerade standen.

Natürlich raubte sich Franky noch einen weiteren Kuß, ehe er auf der Beifahrerseite einstieg und sich anschnallte. "Das werden die längsten fünf Minuten, die ich je hatte, mein Liebster - du weißt schon, daß du mich hier folterst ?" Und das war nicht nur so dahingesagt, denn beim Autofahren konnte Franky ihn nicht küssen oder erregen oder etwas anderes tun, da es diesen nur ablenken würde und ein Unfall vorprogrammiert war.

„Ich weiß, es wird schwer. Weißt du was ? Ruf derweil den Schatz von Rod an und sag ihm, daß er bei mir arbeiten kann.“ Es war die beste Ablenkung, und Kangee schnallte sich an und fuhr los.

Franky nickte nur und nahm sein Handy heraus, wählte Wills Nummer und lachte leise, als dieser sich verwundert meldete. "Zuerst die gute Nachricht: Du bist eingestellt aber ich denke, du solltest ihm noch eine Kostprobe deines Könnens geben, er wird dir Bescheid geben. Und dann muß ich dir die nächsten Tage noch etwas erzählen, das so unglaublich klingt wie dein Glück - aber nicht jetzt, nicht am Telefon. Bis dann, ich rufe dich an, wenn ich etwas Zeit habe." Dann legte Franky wieder auf, da Will nun wußte, daß er sich einen herrlichen Mann geangelt hatte. "Er freut sich - und wenn wir ein wenig ruhiger und ausgelasteter geworden sind, sollten wir zu den beiden fahren und dann siehst du dir einmal an, was Will kann ... du wirst begeistert sein, denn er ist ein Naturtalent."

Kangee hatte natürlich zugehört und nickte nun. „Ja, das klingt nach einem guten Plan und das Hinfahren zu Rod wird dann kein Problem ... ich bin auch gespannt. Aber ich denke, an dich kommt Will nicht heran.“ Franky war die Nummer eins von dem Langhaar, und das würde sich niemals ändern. Es dauerte jetzt auch nur noch zwei Minuten - dann bog er von der Hauptstraße ab und fuhr noch ein klein wenig, um dann an dem kleinen Haus zu halten das auf einer Lichtung stand, von der man auch auf den Fluß sehen konnte. Er stoppte genau vor der Tür und schnurrte gespielt. „Also hier raus, rein ins Haus, und dann wieder raus ... raus aus den Klamotten.“

"Na, dann geh vor und sperr auf - denn wenn ich noch lange vor der Türe stehen muß, dann kommen wir gar nicht rein." Während er sprach, schnallte sich Franky schon ab und stieg aus - doch er ließ sich ein wenig Zeit, damit Kangee sein Haus aufsperren konnte. Dann folgte er ihm und sobald sie beide drinnen waren und die Türe sich schloß, drückte Franky Kangee an die Wand, küßte ihn hemmungslos und stöhnte leise, da seine Jeans langsam eng wurde. Es kostete ihn alle Willenskraft, die er noch hatte, um sich wieder zu lösen und so schnell es ging, auszuziehen, damit sie endlich Sex haben konnten.

Franky war da schneller und Kangee schlüpfte aus seiner Jacke und den Schuhen, und brauchte dann nur noch seine Hose und den Slip auszuziehen. Es passierte ähnlich schnell, und dann schnappte er sich den etwas Kleineren und küßte ihn, hob ihn hoch und wie erhofft, schlang Franky die Beine um seine Hüfte. So konnte Kangee ihn gleich küssend die Treppe hoch, und somit ins Schlafzimmer tragen. Erst dort löste er seine Lippen, und ließ sich mit ihm auf das große Bett fallen.

Etwas, das Franky leise lachen ließ, ehe er sich mit einem mehr als nur genießenden Lächeln seine alte und neue Liebe im Mondlicht betrachtete. Erst nach einigen Herzschlägen zog er ihn wieder zu sich herab und auf sich, schlang erneut die Beine um die Hüften Kangees und küßte ihn leidenschaftlich. Diese Nacht würde sicherlich für sie beide unvergeßlich werden - und der Lilaäugige freute sich schon sichtbar darauf.

 

}|{

 

 

Website Design Software NetObjects Fusion
KaeferBalken01a
Kaeferbalken04a