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“Regu und Gara” 02

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Ein wenig mehr als einen Mondwechsel später fauchte Regu mißmutig, als der zuvor noch leichte Schneeregen immer stärker wurde und die Wolken sich immer mehr verdunkelten. Doch als die ersten Blitze zuckten, knurrte der junge Goldäugige laut und sah sich um - er war schon zu weit von dem Hauptlager bei den Höhlen weg, doch in dem großen Wald, in dem sie immer jagten gab es eine kleine Unterschlupfhöhle, die Regu öfters benutzte, da sie fast Niemand kannte. Also rannte er in die Richtung und zog den Fellmantel enger um sich, verengte die Augen und wich den großen Schneematschpfützen aus, die sich in den Senken gebildet hatten. Es dauerte noch eine Weile, doch dann kam er an und schob den Busch beiseite, der vor der Höhle wuchs, und durch seinen starken Kräutergeruch andere Raubtiere und auch Insekten fernhielt. Doch die Höhle war nicht leer und so knurrte Regu dunkel, als er weiter reinging.

Drinnen war Jemand, den Regu kannte ... es war Gara, der auch herumgestreift war, und sich schon beim ersten großen Donnern auf den Weg zu dieser Höhle gemacht hatte. Er wußte auch, daß es Regu war, der hier hereinkam - denn auf seine Nase konnte er sich verlassen, und so kam ein weicheres Knurren. „Keine Sorge - ich bin es, und noch ist Friedenszeit.“

Als er Gara hörte, entspannte sich Regu und kam weiter rein, zog dann seinen nassen Fellmantel aus und zögerte, ehe er leise fauchend auch die nassen Fellschuhe auszog. Eigentlich hielt das Biberfell sehr dicht - doch da er gelaufen war, rann immer wieder Schneeregen hinein, und so waren sie von innen her sehr naß. Jetzt konnte er den jungen Wolfskrieger auch sehen und seufzte leise, ehe er weiter nach hinten kam und sich neben ihn setzte. "Hätte dir auch nichts getan, wenn es schon später gewesen wäre - ich bin naß und mir ist kalt, und ich hasse beides. Aber die Schamanen haben es bei diesem Stammestreffen ZU gut gemeint und die Weiber sind fast wahnsinnig in ihrer Hitze. Überall liegen die Paare in den Fellen und machen Babys - und die Frauen, die noch keinen Mann haben werfen sich auf jeden alleinstehenden Mann, damit der ihnen ein Kind macht. Ich habe heute Nacht zweimal eine Frau verjagen müssen, die unerlaubt in mein Felllager kam - eine wollte sich sogar schon auf meinen Mannknochen setzen und es erzwingen, kannst du dir das vorstellen ?! Ich bin lieber in diesen Schneeregen raus, als noch einen Moment in der Stammeshöhle zu bleiben, das ist übel." Der junge Pantherkrieger war so wütend, daß er einfach schimpfte ... und am Schluß fauchte er laut, ehe er leise seufzte. "Entschuldige - das mußte jetzt raus." Erst jetzt blickte Regu zu Gara und runzelte die Stirn, als er sah, daß dieser eine lange, schon verkrustete Wunde unter dem linken Auge hatte. "Wie kam denn das ? Und das war knapp, du hättest das Auge verlieren können."

„Nun, wir haben nicht gegen die Clanregeln verstoßen, denn wir kämpften nicht gegen einen Anderen. Das verstoßene Rudel von meinem Onkel wollte es ausnutzen, das Hauptrudel zu erobern, während wir bei dem Clantreffen sind. Jetzt weißt du auch, warum wir etwas früher weg waren.“ Gara erzählte recht ruhig, aber es war wirklich knapp gewesen ... denn sein Onkel hatte noch zwei kleine, verstoßene Rudel in seines geholt. „Vater kämpfte gegen seinen Bruder, und ich gegen meinen Cousin. Wir haben es geschafft, sie zurückzuschlagen, denn Vater hat Onkel getötet. Das Rudel hörte danach sofort auf und durfte sich wieder zurückziehen. Aber ich denke, wir werden nur eine Zeitlang ganz Ruhe haben. Und glaub mir, Onkel und Vater waren Zwillinge ... es gab unter ihnen immer Kämpfe, als es um den Alpha ging wo ihr Vater gestorben war ... wie gesagt, bei uns ist alles etwas kompliziert.“ Er hatte da wirklich Glück gehabt mit seinem Auge, und natürlich hatte er auch durch das Kämpfen Prellungen ..- aber mit denen kam er klar. „Mein Fellumhang ist gerade noch trocken geblieben, schlüpf mit darunter.“ Er hob seinen Fellmantel nun an, und bot es der nassen Katze an.

Im ersten Moment wollte Regu schon ablehnen - doch er spürte die Wärme, die von Gara ausging und fluchte leise, ehe er auch seine Hose auszog, sie an die Seite legte und nun ebenfalls nur mit dem Lendentuch bekleidet zu dem jungen Wolfskrieger auf dem Mooslager kam. Es war ungewohnt, ihm so nahe zu sein - doch als dieser seinen Umhang um sie beide legte, seufzte Regu leise und schloß die Augen, da es ihm sofort wärmer wurde.. "Mehr als nur kompliziert - das hat es bei uns nicht. Wir sind wie unser Totem eher Einzelgänger, aber wir gehorchen dem Häuptling des Stammes ... auch die Familien, die nicht im Stamm leben. Wir haben auch keine solchen Streitereien wegen dem Häuptling - wenn er alt oder krank ist oder stirbt, tritt sein Sohn an dessen Stelle, oder auch ein anderer Sohn, wenn der Älteste nicht geeignet ist. Mir wäre das zuviel, wenn es andauernd Streit um die Ränge gibt."

„Bei euch ist es wirklich einfacher, aber jetzt mag ich an das nicht mehr denken. Ich bin auch weg, weil es in einem doch genauso ist wie bei euch: Welpen zeugen.“ Gara knurrte leicht und beruhigte sich dann aber, denn die Nähe von Regu beruhigte so sehr, daß er unbewußt noch seine Rute um dessen Hüfte schlang.

Als er das weiche Fell des Schweifes spürte, erschrak Regu leicht - doch er beruhigte sich sofort, da es warm war und die Wärme, die sich unter dem Fellumhang verbreitete, entspannte den jungen Pantherkrieger noch zusätzlich. Und da Gara wieder ruhig war, blieb auch Regu ruhig und schloß schließlich wieder seine Augen, ehe er leise und wohlig seufzte. Es tat unendlich gut, hier keine Frauenstimmen zu hören und sie auch nicht zu riechen ... lediglich ein klein wenig haftete noch an ihnen beiden, da sie von den hitzigen Frauen umgeben gewesen waren doch es war so leicht, daß es kaum auffiel. Eigentlich gefiel Regu sogar Garas Geruch, obwohl dieser ein Wolfskrieger war - und so merkte er nicht, daß er sich noch etwas näher an ihn lehnte, da dieser herrlich warm war und damit auch dafür sorgte, daß Regu wieder wärmer wurde. Nur eines störte ein wenig und schließlich hob der Goldäugige leicht den Kopf, drehte ihn und leckte sacht über die frische Wunde Garas, denn durch dessen Bewegungen war ein klein wenig der Kruste aufgebrochen, und etwas Blut löste sich von der Wunde.

Das überraschte Gara ... doch es fühlte sich gut an, und so ließ er es zu. Regu war da vorsichtig, und das trotz der leicht rauen Zunge. „Und, schmecke ich dir ?“ fragte er leise.

Erst bei der Frage hielt der Goldäugige inne und schloß den Mund, schmeckte nach und nickte schließlich leicht. "Ein klein wenig anders als mein Stamm. Aber ... ja." Es war mehr als nur ungewohnt, daß Regu es überhaupt getan hatte, da es eine Zärtlichkeit war, die nicht mit jedem geteilt wurde ... doch hier waren sie allein, ohne die Zwänge ihrer Stämme, so daß Regu sich wieder entspannte.

Keine Zwänge Das war ungewohnt und so erleichternd, und da noch Friede war, kämpften sie auch nicht - und Gara wollte es im Grunde auch so nicht mehr. „Die Friedenzeit könnte ruhig noch viel länger dauern.“ murmelte er, und gab einen leisen, wohligen Laut von sich. Seine eine Hand wanderte ein wenig zu dem Nacken von Regu, doch er drückte nicht zu, sondern kraulte sacht.

Etwas, das diesen fühlbar erschauern ließ, da er es nicht erwartet hatte. Es war mehr als nur ungewohnt, daß es sich so gut anfühlte und der Goldäugige lehnte sich noch ein klein wenig mehr an Gara heran, da dieser noch ein wenig wärmer wurde. "Weißt du eigentlich ... was du da tust ?"

„Nein, nicht wirklich ...“ antwortete Gara einfach, denn er wußte es nicht und ließ einfach seinen Instinkt durchgehen. Er drehte sich nun auch ein wenig und somit auch Regu, und leckte kurz dessen Lippen an und verschloß sie dann mit seinen. Er konnte einfach nicht anders und er roch, daß Regu auf ihn reagierte, und schon deutlich anders und verlockend roch.

Denn einerseits war dies völlig neu und unerwartet - doch andererseits fühlte es sich irgendwie gut an, nicht die weichen und nachgiebigen Lippen einer Frau zu spüren, sondern die harten, fordernden Lippen eines Mannes. Auch der fordernder werdende Griff in seinem Nacken erregte Regu, doch er wehrte sich instinktiv und krallte sich in Gara ein, versuchte ihn wegzuschieben und keuchte leise, als er nun ebenfalls riechen konnte, wie dieser erregt wurde.

Aber Gara ließ sich nicht wegschieben, und handelte fast schon nach Instinkt. Er hatte gleich bemerkt, daß Regu weich wurde bei dem Nackenkraulen und so wurde es noch ein wenig fester, und er bewegte sich so, daß er nun auf ihm lag. Er eroberte aber auch dessen Mund und grollte leise, als er bei dem Kuß mit seiner Zunge den Mund eroberte. Ihm war es egal, daß die scharfen Zähne seine Zunge vielleicht einritzten.

Denn die Fänge der Menschen des Pantherstammes waren länger und schärfer, auch wenn sie immer darauf achteten. Etwas, das auch der Goldäugige jetzt in ihrem Zungenkuß tat und er atmete tief ein und leicht erschauernd aus, denn es fühlte sich unerwartet gut an, Gara auf sich zu spüren und ihn zu küssen. Ihre beiden Männlichkeiten erstarkten und drängten durch die Lendentücher aneinander ... und Regus Griff änderte sich, als er den Wolfsstammkrieger nicht mehr von sich schob, sondern die Arme um ihn schlang. Sie waren gleichstark, auch wenn Gara ein klein wenig größer war ... und alleine schon das zu spüren reichte aus, daß Regu leise aufstöhnte und noch heißer wurde.

Den Kuß löste Gara aber und er grollte etwas dunkler, bevor er anfing, Regu sachter in den Hals zu zwicken. Dort hatte er den Geruch nämlich am Meisten in der Nase und er bekam quasi einen Schub, als Regu sich bei dem Biß aufbäumte, und scheinbar fast kam. Also zögerte Gara nicht lange und grollte dunkler, bevor er einfach von Hals über die Brust und langsam zum Bauch leckte. Er zog dem Pantherstammkrieger dabei einfach das Lendentuch weg, verschlang dann fast dessen Erregung und grollte dabei wieder.

Und das wiederum sorgte dafür, daß Regu tatsächlich kam und leise dabei aufschrie. Dann wurde er weich wie Butter, auch wenn seine Männlichkeit sich sofort wieder versteifte, da er gezwungenermaßen schon seit über einer Woche keine Hand an sich legen konnte, da sonst die Frauen sofort bei ihm gewesen wären. "Bei den mächtigen Totems ... das ... ah !" Es erregte ihn so sehr wie kaum etwas sonst und er krallte sich in das Moos ein, ehe er mit seiner Rechten das Band löste, das seinen Lendenschurz hielt.

Denn der Lendenschurz war bis eben nur beiseitegeschoben, und nun grollte Gara noch etwas tiefer. Er löste sein eigenes Lendentuch nun ganz, denn er ertrug es nicht mehr, es zu tragen .. er war einfach wie benebelt, und leckte erneut über die Erregung vor sich. Aber nur einmal, dann schleckte er tiefer und ein paar Mal über die Hoden von Regu. Doch auch dabei blieb es nicht - er schob das eine Bein etwas hoch, leckte dann über dessen After und grollte tiefer, denn Regu war sehr sauber. Also hielt er sich nicht zurück und leckte nochmals darüber, und schob dann gekonnt seine Zunge in die Öffnung hinein.

Mittlerweile wußte der Schwarzhaarige nicht mehr, wie ihm geschah und keuchte tief, während sich stetig Samen von seiner Härte löste und nach unten rann. Er hatte so etwas noch nie erlebt und nur von den Fuchs- und Schlangenmännern gehört ... aber so erregt war er noch nie gewesen und knurrte dunkel, ehe er sich aufbäumte, als Gara weiter herableckte. Doch nichts hatte Regu auf das Gefühl vorbereitet, das in ihm erwachte, als die Zunge Garas in ihn drang und er bäumte sich erneut mit einem erstickten Schrei auf, als ihn ein blendenweißer Orgasmus durchzuckte.

Und den fing Gara gerade so noch mit seiner Zunge auf, und grollte noch tiefer. Einmal leckte er noch über und in die Öffnung, dann hörte er auf, drehte Regu herum und biß ihm in den Nacken. Er wollte ihn nun einfach besteigen, grollte dabei wieder und umfaßte seine eigene Erregung, verteilte seinen eigenen Samen, der auch schon immer ein wenig gekommen war und führte seine Härte an die Öffnung, um einen Augenblick später in ihn einzudringen. Die Enge und die Hitze waren unglaublich, und er drang mit seinem letzten Willen etwas langsamer in dessen Tiefe.

Regu war noch ein wenig in seinem Orgasmus gefangen und wehrte sich nicht, als ihn der junge Wolfskrieger auf den Bauch drehte ... doch er keuchte hocherregt auf, als dieser ihn in den Nacken biß und krallte sich in das Moos unter ihnen, ehe er noch weicher wurde, und ihm schwer keuchend etwas mit seinen Hüften entgegenkam. Daß Gara nur langsam in ihn drang war gut, da Regu sich für einen Moment verspannte ... doch dann wurde er wieder weich, kam ihm noch etwas entgegen und keuchte schwer, als dieser tiefer kam. Doch nichts hatte Regu darauf vorbereitet, daß die Härte in ihm plötzlich einen Punkt berührte, der ihn vor Lust aufschreien ließ - und als der Wolfskrieger noch tiefer in ihn stieß und diese Stelle weiterhin berührte, erschauerte Regu und kam ein weiteres Mal.

Und dabei verengte dieser sich so, daß Gara sich nun auch zum ersten Mal nicht mehr zurückhalten konnte, und richtig kam. Dabei löste er den Biß und knurrte dunkel auf, was fast zu einem Jaulen wurde. Gleich danach sackte er schwer atmend auf Regu zusammen und blieb so liegen, denn er fühlte, daß er sich im Moment nicht von ihm lösen konnte. Hier war es wie das Paaren mit der festen Gefährtin gewesen, und er war noch nie in seinem Leben so heftig gekommen - denn er hatte noch nie einen Partner gefunden, der so zu ihm paßte.

Als Gara sich so heftig in ihm verströmte und danach anschwoll, schrie Regu erneut auf und kam noch ein letztes Mal, ehe er zusammensackte und schwer atmend schnurrte. Es fühlte sich einfach nur wundervoll an, so zu liegen und ausgefüllt zu sein ... und er entspannte sich, da es nun auch warm war und er sich wohlfühlte.

Erst nach einigen Momenten beruhigte sich der Atem von Gara, und er konnte auch wieder klarer denken. „Ich wußte echt nicht, was mit mir los war ... aber es war unglaublich. Wir müssen jetzt nur ne Weile so verbunden bleiben.“ murmelte er und konnte es nicht lassen, nochmal sacht am Hals von Regu zu lecken.

Etwas, das den Schwarzhaarigen dazu brachte, noch ein wenig tiefer zu schnurren. "Das ... fühlt sich gut an. Unerwartet ... gut. Und ich weiß." Natürlich wußte auch Regu, daß es etwas dauerte, bis die Männlichkeit Garas wieder abschwoll - doch es zeigte auch, daß dieser Lust gehabt und ihn nicht nur unterworfen hatte. "Und du bist warm ..."

„Hmmm dein Schnurren ist sehr beruhigend ... ich mag es.“ Gara fühlte sich gerade richtig wohl und das dunkle, wohlige Schnurren von Regu war so beruhigend, daß er fast einschlief. „Schlafen wir ein wenig ?“ fragte er also und zog den Fellumhang auch noch über sie beide, denn so lagen sie wärmer.

Da sie sich dabei ein wenig seitlich gedreht hatten, lagen sie bequemer und Regu nickte nur kurz, entspannte sich wieder und ließ es auch zu, daß Gara ihn wieder enger an sich zog und den Arm um ihn legte. Es war warm und er war so befriedigt wie noch nie - und so drehte Regu noch kurz den Kopf nach hinten und küßte den Wolfskrieger, ehe er sich wieder hinlegte und einschlief. Es war ein Zeichen des Vertrauens ... doch der Goldäugige spürte instinktiv, daß Gara ihm nichts tun würde, so daß er sich den tieferen Schlaf erlaubte.

Und das beruhigte auch Gara, und er schloß seine Augen und schlief auch gleich ein. Er schlief nicht ganz so tief, aber tiefer als sonst ... denn sein Instinkt würde ihn gleich wecken, wenn ihn etwas bedrohen würde.

 

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Es warem einige Stunden vergangen, als Gara aufwachte ... denn er hatte gemerkt, daß er sich aus Regu lösen konnte, und tat es nun auch langsam. Es kam aber das Gefühl von einem bestimmten Verlust und er merkte auch, daß Regu erwachte. „Hat länger gedauert als ich dachte, aber wir sind gut ausgeruht.“

"Hmmm ... ja." Auch der junge Pantherkrieger fühlte ein leichtes Verlustgefühl, als sich Gara löste ... doch dann verengte er sofort den Schließmuskel da er spürte, wie der Samen Garas aus ihm rann. "Ich gehe schnell zur Quelle, ja ?" Sie konnten danach reden, doch Regu wollte sich säubern und nicht das Mooslager beschmutzen, in dem sie gerade lagen. Und er brauchte diese Minuten auch, um sich etwas zu fangen: Denn Regu spürte in sich den Instinkt erwachen Gara an sich zu spüren, ihn zu beschmusen und mit seinem Geruch zu markieren ... etwas, das sein Stamm eigentlich nur bei Gefährten tat.

„Ja, geh ruhig.“ Natürlich ließ Gara ihn gehen, denn er wußte, wie ordentlich die Katzen waren ... und nach dem, was sie an Sex hatten war es kein Wunder, daß Regu sich waschen wollte. Gara selbst würde sich auch noch waschen, ließ dem Pantherkrieger aber den Vorrang.

Es war Regu wichtig, sich säubern zu können ... auch wenn er es nur untenrum tat, da er zumindest noch eine Weile den Geruch Garas an sich haben wollte. Er brauchte nicht lange und erleichterte sich auch noch in den Abfluß der Quelle, ehe er sich noch einmal über seine Männlichkeit wusch und zurück zu ihrem Lager ging, damit Gara sich waschen konnte. Es war noch immer alles so neu und ungewohnt ... doch als Gara wieder zurückkam, zog ihn Regu an sich und schnurrte dunkel, rieb seine Schläfe an dessen und seufzte leise. "Das ist noch sehr ungewohnt ..."

„Hmmm, das kannst du wohl sagen ... und trotzdem ist das Ungewohnte wunderschön gewesen. Aber ungewohnt und so, als wenn ich eigentlich eine Gefährtin gefunden hätte.“ Er hatte zwar noch keine gefunden, aber es oft genug erlebt und von Anderen gehört, was dann passierte.

Das ließ Regu leise seufzen, doch dann rieb er erneut seine Schläfe an der des Anderen und antwortete ihm leise. "So geht es mir auch, Gara ... ich fühle mich wohl, es ist so, wie es die Füchse und die Schlangen immer sagten. Ich schnurre bei dir und es gefiel mir ... auch wenn ich es vielleicht einmal andersherum ausprobieren möchte. Aber ich möchte das noch öfter haben, und nur mit dir ... wenn du es auch willst ?" Der Goldäugige war unsicher und man sah es ihm an ... doch er schnurrte erneut unbewußt leise auf, als Gara ihn enger an sich zog.

„Ich will das auch ... viel, viel öfter, und du darfst auch.“ Gara wollte es wirklich und er ahnte, daß sie zusammengehörten. „Ich mache mir nur Gedanken, was weiter passiert ... obwohl in dieser Höhle kein solcher Gedanke sein sollte.“ Denn die Höhle war für sie ein absolut neutraler Ort geworden.

Das ließ Regu leise schnauben und er drehte sich in den Armen Garas, zog ihn in einen leidenschaftlichen Kuß und keuchte schließlich schwer an dessen Lippen. "Was weiter passiert, kann ich dir sagen, Gara - zumindest bei mir. Ich werde Vater sagen, daß ich keine Frau heiraten werde und mit dir einen Gefährten gefunden habe, wenn du es möchtest. Und ich werde Vater auch sagen, daß ich nicht sein Nachfolger werde ... das kann einer meiner Brüder machen. Ich werde aus den großen Stammeshöhlen weg- und hierherziehen, auch wenn ich zu den Stammestreffen mitgehe. Wie es bei dir ist, mußt du mir sagen, Gara ... ich kenne deinen Stamm nicht und es gab ja schon einmal Ärger, weil eine Wölfin sich in einen Krieger meines Stammes verliebte, ihren Mann verließ und herkam, um mit dem Pantherkrieger hier zu leben."

„Ich kenne die Geschichte auch. Sie hatten dafür gesorgt, daß unsere Clans nur noch gegeneinander stritten. Und ich danke dir, ich hab mir irgendwie den Kopf zerbrochen. Aber wir haben beide noch keine Gefährtin und keinen Nachwuchs ... ich werde so handeln wie du, denn ich will nicht mit Jemand Anderen leben.“ Gara war deutlich erleichtert, denn er war wirklich unsicher gewesen, wie es weiter verlaufen könnte. Aber sie brachen so keine der Regeln, und die Alten würden dem sicher auch zustimmen.

"Genau. Bei den beiden damals ging es ja vor allem um die Kinder und ihren Wolfsmann - und bei uns gibt es das Problem nicht, und unsere beiden Stämme dulden Einzelgänger. Und wenn wir als Einzelgänger zusammengehen, ist das ja nicht schlimm. Und ich will mit dir zusammenleben, Gara." Seit sie Kinder waren, liefen sie sich immer wieder über den Weg und stritten oder balgten sich, bekämpften sich später und gerieten aneinander ... doch Regu sah das nun in einem anderen Licht und knabberte sacht an der Schlagader Garas, ehe er wieder leise schnurrte und ihm zuwisperte. "Irgendwie bin ich froh, Gara ... ich wollte zwar immer gegen dich kämpfen, aber dich niemals verletzen. Das hier ist viel schöner."

Jetzt grollte Gara leise und nickte sacht. „Geht mir auch so, und stimmt auch - wir haben uns nie schwer verletzt und eher gerauft. Und ja, das jetzt ist viel, viel schöner und da es noch immer donnert und dieses nasskalte Wetter ist, können wir noch ein Weilchen hierbleiben.“ Jetzt grinste Gara und holte sich auch einen Kuß, wobei er Regu noch enger an sich zog.

Etwas, das dieser dunkel schnurrend genoß und er grinste schließlich, als sich ihre Lippen wieder lösten. "Ganz genau - und ich denke, wir wissen, wie wir die Zeit gut vertreiben können." Denn hier würden sie auch so schnell nicht gestört werden, da außer ihnen kaum Jemand die Höhle kannte oder nutzte.

 

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