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“Tiefenrausch der Liebe”, Teil 3

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Wenige Stunden später erwachte Banta und lächelte, da Jalay sich entspannt an ihn gekuschelt hatte, und nun deutlich ruhiger schlief. Doch dann empfing er die Gedanken seines Herrn und antwortete, daß er gleich kommen würde. #Jalay ? Aufwachen ... der Herr wartet am Strand auf mich.#

#Hm ?# Der Schlankere brauchte einen Moment, um aufzuwachen, doch dann hob er den Kopf und nickte müde. #Möchte der Herr auch mich sehen ? Oder soll ich hier warten ?# Jalay war unsicher, ob er den Drachen nicht verärgert hatte ... gerade weil er dessem Befehl nicht Folge leistete und noch immer nicht jagen konnte. Und nun hatte er auch noch Sex mit einem anderen Sklaven des Herrn gehabt und deshalb instinktiv Angst, daß Fei ihn bestrafen würde.

#Du kannst mitkommen, denke ich.# Banta war da recht sicher, auch wenn der Herr es nicht ausdrücklich gesagt hatte. #Komm, er freut sich bestimmt, dich auch zu sehen.# Der Größere lächelte und versuchte, Jalay etwas munter zu machen.

Jener hatte noch immer Angst, doch er nickte leicht und richtete sich auf. Jalay wußte, daß er es nicht länger rauszögern konnte ... und er hoffte noch immer, daß dieser Herr anders war und ihn nicht bestrafen würde. #Schwimm vor, Banta - der Herr hat dir sicher gesagt, wohin wir schwimmen müssen.#

#Dann einfach mir nach ... und mach dir keine Gedanken, der Herr ist ein guter Herr und wird dir sicher nichts tun, weil du noch nicht richtig jagen kannst.# Banta ließ seine Selbstsicherheit mitklingen und schwamm zielsicher zum Strand. Er ahnte, daß Jalay auch keinen wirklich guten Orientierungssinn hatte und wollte ihm gern helfen, alles zu lernen.

Der schlanke Quallenmensch brauchte diese Hilfe auch - denn obwohl er schon seit einigen Monaten hier am Riff lebte, kannte er noch immer nicht viel und gerade den Weg zum Strand hatte er schon wieder vergessen. Jalay kannte nur die nähere Umgebung seiner Höhle wirklich gut ... und als sie nun davon weg- und zur Oberfläche schwammen, blickte Jalay sich ängstlich um und schwamm ein wenig schneller, damit er immer in der Nähe des Krakenmannes blieb.

Banta sah sich immer wieder um und lächelte, wenn er sah, daß Jalay aufschloss. #Du musst wirklich keine Angst haben, hier passiert dir sicher nichts.# Er versuchte, ihm weiter die Furcht zu nehmen, und tauchte schließlich am Strand auf, wo Fei auf ihn und Jalay wartete. #Wie schön, euch zu sehen ... versteht ihr euch gut ?# Der Drache kam etwas ins Wasser, damit er nah bei seinen Schätzen sein konnte. #Und wie geht es dir, Jalay ?#

Der schlankere Quallenmensch blieb im Wasser, da er die Luft nicht atmen konnte - doch er schwamm gefolgsam bis zu seinem Herrn und zögerte, ehe er seine Wange in die Hand schmiegte, die der Drache ins Wasser hielt. Auch wenn er es gehofft hatte, so war Jalay erleichtert, daß in dem Senden des Drachens nur Neugier und kein Zorn lag. #Es geht gut, Herr ... nicht so gut, wie ihr es euch wünscht, doch ich lerne. Und Banta sagte, daß er mir helfen möchte - darf ich seine Hilfe annehmen, Herr ? So fällt es mir leichter.#

#Aber natürlich darfst du seine Hilfe annehmen.# Fei tauchte nun unter und küsste Jaley sanft, ehe er wieder auftauchte und Banta küsste, der ein wenig an der Luft verbleiben konnte. #Ich bin froh, daß ihr euch so gut vertragt und ergänzt.# Er sprach mit beiden und zeigte auch, wie froh er darüber war. Er hatte Jalay nicht ganz alleinlassen wollen, und daher erinnerte er sich an Banta und kaufte ihn seinem Herren ab.

Der schlanke Quallenmensch war froh darum, daß sein Herr ihm nicht böse war ... doch der sanfte Kuß überraschte ihn und so brauchte er einen Moment, um sich zu fangen und zögerlich zu ihm aufzulächeln. #Ich danke euch, Herr ... ich bin so froh, daß ihr mir nicht böse seid und mir erlaubt, von Banta zu lernen.# Jalay war auch froh, daß der Drache nichts dagegen zu haben schien, daß sie sich befreundeten ... denn auch wenn es neu für ihn war, Jalay begann, Banta zu mögen und hoffte, daß sie weiterhin in der Höhle zusammensein konnten.

Das konnten sie ... denn Fei war sehr froh, daß die beiden sich so schnell aneinander gewöhnt hatten. Er lächelte erneut und trat dann aus dem Wasser zurück. #Dann kann ich euch beruhigt hier in der Lagune lassen. Hast du deine Lust im Griff, Banta ?# Der Krake nickte, und antwortete ein #Ich denke ja, es fällt mir leichter, als ich dachte.# Was sehr ehrlich war, da das Petting mit Jalay viel Druck genommen hatte.

Bei den Gedanken Bantas senkte Jalay instinktiv seinen Kopf und versuchte, seine dunkler gewordenen Wangen mit den langen, lilanen Haaren zu verdecken. Denn auch wenn ihr Herr scheinbar nicht böse war, so schämte er sich doch ein wenig dafür, daß er etwas getan hatte, das seine früheren Herren ihm bei Strafe verboten hatten. Also sendete er nur ein sehr leises und schuldbewußtes #Bitte verzeiht, Herr.#, ehe er wieder verstummte und hoffte, nicht zu sehr bestraft zu werden.

#Du musst dich nicht entschuldigen ... ich habe gehofft, daß ihr auch in der Hinsicht zusammenfindet. Daß es so schnell passiert, war für mich überraschend, aber es freut mich sehr.# Fei sah seine Schätze nicht als Lustobjekt - er erfreute sich an ihrem Aussehen und daran, wie sie sich entwickelten. #Wenn ihr irgendetwas braucht, dann zögert nicht, es zu sagen. Ich möchte nicht, daß es euch schlecht geht.#

#Ich ... ich brauche nichts, Herr ... ich bin genügsam.# Im ersten Moment war Jalay zu verblüfft gewesen, um zu antworten - doch dann rang er sich zu einer respektvollen Antwort durch und hoffte, daß er seinen Herrn nicht verärgert hatte. Doch er log nicht, als er das sendete, denn er hatte sein Leben lang nicht mehr als eine Schlafmuschel besessen und diese hatte er ja in seiner Schlafhöhle.

#Gut, dann bin ich zufrieden.# Fei nickte und tauchte nochmal unter, um Jalay zu küssen, ehe er auch Banta nochmal küsste und wieder aus dem Wasser stieg. #Ich sehe in ein paar Tagen wieder nach euch. Es freut mich, daß ihr voneinander lernt.#

Auch dieser Kuß überraschte Jalay und er berührte kurz seine Lippen, ehe er sich seiner Manieren erinnerte und noch ein leises #Ich danke euch, Herr.# sendete. Erst, als der Drache weg war, beruhigte der schlanke Lilane sich wieder und schwamm unbewußt ein wenig näher zu Banta, als er ihn leise fragte. #Der Herr war nicht wütend ... obwohl ich nicht gehorchte ? Ich verstehe das nicht, kannst du mir das erklären ?#

#Ich denke, weil er ein guter Herr ist. Er hat sich gewünscht, daß du es selber lernst, aber nicht ausdrücklich befohlen, habe ich Recht ?# Banta ahnte es, und berührte Jalay sanft an der Wange. #Er gibt sich mit kleinen Schritten zufrieden. Er ist ein Herr, der gern sieht, wenn es uns gutgeht und wir uns wohlfühlen.#

#Meinst du ?# Der Gedanke war Jalay völlig neu - doch es war eine lange gehegte und fast schon vergessene Hoffnung, die langsam wieder in ihm erwachte. Dann kam ihm aber, daß er sich in die Hand Bantas schmiegte und Jalay lächelte scheu, als er wieder zu dem Größeren aufsah. #Ich bin froh, daß du hier bist, Banta - nun bin ich nicht mehr allein. Und du bist so klug, du kannst mir helfen.#

#Ich helfe dir gern und ich wette, du bist auch sehr klug. Du konntest es nur nie zeigen.# Banta ermunterte Jalay noch weiter und nahm ihn an der Hand, als er wieder in die Tiefe tauchte. #Komm, ich zeige dir, wie man jagt ... du musst eigentlich einfach nur zupacken. Hmmm ... warte, schau da.# Banta zeigte auf eine kleine Qualle, die gerade mit ihren Nesselfäden einen winzigen Fisch fing. #Siehst du ? Das kannst du auch.#

Als der schlanke Quallenmensch das sah, hob er die Hand, um für einen Moment über das weiche Fleisch der kleinen Qualle zu streicheln. Als diese sofort einige ihre Nesselfäden um seinen Finger schlang und ihr Gift fließen ließ, lachte Jalay leise auf und hielt still, bis die feinen Fäden sich wieder lösten, ehe er weiter über das durchscheinende Fleisch streichelte. #Bei meinen kleinen Verwandten sieht es so einfach aus, Banta ... doch wenn ich in die Nähe größerer Fische komme, bemerken sie mich und schwimmen weg, ehe ich meine Nesselfäden einsetzen kann. Nur die Schwärme achten nicht auf mich und lassen mich mit ihnen schwimmen ... sie scheinen zu wissen, daß ich ihnen nichts tue, da sie einfach zu klein sind und ich sie nicht jage.#

#Vielleicht bist du etwas zu unruhig ... du darfst dich kaum bewegen, und dann pack nur mit dem Tentakel zu. Durch das Gift stirbt der Fisch auch ganz schnell, und zappelt nicht lange herum.# Banta vermutete, daß Jalay sich zu sehr bewegte. #Lass dich im Wasser treiben, beweg dich kaum, und die Fische verschwinden nicht sofort.#

Ihm antwortete jedoch nur ein fragendes Gesicht, ehe Jalay den Blick seiner dunkelblauen Augen senkte. #Ich ... ich weiß nicht, wie du das meinst ? Ich zapple nicht, das haben meine Herren mir schon sehr früh verboten, da sie es nicht mochten.# Und wie um seine beschämten Gedanken zu beweisen, blieb der schlanke Quallenmensch völlig ruhig und bewegte sich nur sacht mit der Strömung. #Und wie meinst du das, mit den Nesseln zupacken ? Sie sind nicht sehr stark, sie reißen schnell.# Gerade das war eine große Angst Jalays - deshalb nutzte er sie eigentlich niemals dazu, etwas zu packen, da es so schmerzhaft war, wenn sie abrissen.

#Ich verstehe ... tut mir leid, ich hab einiges nicht von dir gewusst. Dann üben wir es anders, ja ?# Banta wollte Jalay nun wieder ermutigen und drehte sich um, da er einen potenziellen Beutefisch im Augenwinkel gesehen hatte. #Komm, wir schwimmen ihm nach.#

#Hm ?# Der schlanke Quallenmensch blickte sich einen Moment lang verwirrt um, ehe er den Fisch sah und scheu lächelnd nickte. Dann schwamm er Banta nach und lächelte, als er dessen Freude förmlich sah. Es machte Spaß, zu spielen und sie schwammen in den Strömungen, bis Jalay eigentlich vergaß, daß sie einen Fisch verfolgten.

Und zu ihm aufgeschlossen hatten, und so lachte Banta und sendete ein #Versuch, ihn mit deinen Nesselfäden zu berühren ... du kommst ran.# zu Jalay. Er baute das mit ins Spiel ein und wusste, daß der Fisch dann starb, aber so machte Jalay seine erste große Beute.

Jener nickte und lachte leise, als sie um den Fisch herumschwammen - Jalay dachte, daß es zum Spiel gehörte und ließ seine Nesselfäden vorschießen, so daß sie den Fisch berührten. Als er das tat, ließ er instinktiv ein wenig seines Giftes fließen und zuckte erstaunt zusammen, als der Fisch kurz zuckte und dann leblos auf den Meeresboden sank. #Was ...?#

#So leicht ist das, Beute zu machen.# Banta lachte, schwamm munter um Jalay herum und nahm den Fisch mit seinem Krakenarm auf, um ihn Jalay zu geben. #Lass es dir schmecken. Und kuck nicht so erstaunt, das war Instinkt, er muss erst bei dir erwachen.#

#Meinst du das ehrlich ?# Der Schlankere war sichtbar erstaunt und nahm den Fisch entgegen, biß ein Stück ab und reichte ihn dann Banta, schmiegte sich scheu an ihn und hauchte ihm einen zögerlichen Kuß auf die Wange. #Danke ... iß du dich satt, ich brauch nicht viel.#

#Danke, aber du brauchst es eher, als ich ... du musst viel aufholen.# Banta biss auch nur ab, und gab den Fisch dann zurück. Er ließ aber seine Dankbarkeit durchklingen, damit Jalay nicht traurig war, daß er den Fisch nicht annahm.

Jalay verstand aber und sein Lächeln vertiefte sich noch, ehe er verlegen den Blick senkte und den Fisch annahm, um wieder davon abzubeißen. Einige Bissen reichten Jalay allerdings und dann gab er den Fisch wieder an den Krakenmenschen, während er sich wieder an ihn schmiegte und ein sanftes #Möchtest du den Rest ? Ich schaffe nicht mehr davon.# sendete. Er war dem Größeren nicht böse ... im Gegenteil, gerade das Senden zeigte ihm gut, wie ehrlich Banta war und daß er ihn wirklich mochte.

#Danke.# Banta nahm den Fisch, und aß ihn in Ruhe. Hin und wieder blickte er zu dem Lilanen und lächelte, da er in dessen Augen ein leichtes Glitzern sehen konnte. Auch er verliebte sich langsam in den Quallenmenschen und freute sich sehr, daß er bei ihm sein und ihm helfen durfte.

Irgendwie gefiel es Jalay, dem Größeren beim Essen zuzusehen und berührte ihn unbewußt immer wieder mit seinem Körper und auch seinen Händen. All das war so anders als zuvor ... sein langes Leben lang hatte Jalay nur Einsamkeit und Sehnsucht gekannt, Gefühle, die auch hier in der Lagune geblieben waren. Und nun war ein anderes Meerwesen hier bei ihm und der Herr erlaubte ihnen, zusammen sein zu können, er wünschte es sich sogar für sie beide. Und das wiederum sorgte dafür, daß im Inneren des schlanken Quallenmenschen ein seltsam flatteriges, doch wundervolles Gefühl erwachte und er immer wieder die Nähe Bantas suchte.

Etwas, das Banta bemerkte, weil Jalay ihn ja immer wieder berührte. #Ich mag es, in deiner Nähe zu sein.# Er verliebte sich wirklich und sagte dem Kleineren nun auch, daß er dessen Nähe genoss. #Wollen wir die Lagune noch etwas mehr erkunden ?#

#Gerne ... ich kenne noch nicht sehr viel. Dann kann ich dir auch diese Glitzersteine zeigen, die ich entdeckte - du meintest doch, daß der Herr so etwas mag, vielleicht freut es ihn, wenn wir sie ihm geben.# Es war schön, die erwachenden Gefühle Bantas in dessen Gedanken zu hören und Jalay lächelte scheu, als er ein klein wenig höherschwamm und ihm einen fast nicht fühlbaren Kuß auf die Lippen gab. Es war nicht viel ... und er hoffte, daß er nicht zu weit gegangen war.

Das war der schlanke Quallenmensch ganz und gar nicht, jedoch überraschte er Banta damit und er zog den Schlanken noch mal zu sich, um ihm einen etwas leidenschaftlicheren Kuss zu geben. #Und jetzt schauen wir die Glitzersteine an.# Banta grinste und blickte kurz in das verzückte Gesicht von Jalay, denn sein Kuss hatte ihn ziemlich aus dem Konzept gebracht.

Das hatte er wirklich - doch Jalay fing sich wieder und wurde ein wenig dunkler auf den Wangen, auch wenn er dabei lächelte. #Komm ... sie liegen dort drüben.# Mit den Worten schwamm der schlanke Quallenmensch ein klein wenig vor, wartete auf Banta und schwamm weiter, bis sie das Korallenriff hinter sich gelassen hatten. Nicht weit davon entfernt war ein alter, erloschener Unterwasservulkan ... und als sie angekommen waren, zeigte Jalay auf den schwarzen, groben Sand, in dem sich das Sonnenlicht, das durch das Wasser filterte, immer wieder fing.

Banta schwamm gleich näher und hob einen der Edelsteine auf. Er wusste sofort, was es für einer war und lachte laut auf, so das man es auch im Wasser hörte. #Das wird dem Herrn sehr gefallen, es sind Diamanten. Sie sind überall sehr begehrt.# Er sammelte noch ein paar auf und betrachtete sie ein wenig.

Auch Jalay nahm einen besonders großen und tiefblau gefärbten Diamanten auf, betrachtete ihn und lächelte, als er im Sonnenlicht glitzerte. #Sie sind sehr schön und das Licht fängt sich in ihnen. Ich kann verstehen, daß der Herr sie gerne mag ... möchte er nur die weißen ? Oder auch diese farbigen Steine ?# Der schlanke Quallenmensch hatte keine Ahnung von dem Wert des Diamantkristalls, den er in seinen Händen hielt ... für ihn waren es einfach nur durchscheinende Steine, die hübsch aussahen.

#Hm ?# Banta nahm einen der farbigen Steine und grinste noch breiter. #Die sind noch wertvoller, die wird er noch mehr mögen ... komm, wir suchen die Schönsten aus. Sie müssen innen ganz klar sein, dann sind sie perfekt.#

#Ist gut, ich achte darauf.# Noch während er antwortete, begann Jalay, die glitzernden Steine aufzunehmen und in seinem weichen Quallenunterleib zu sammeln. Dabei trennte er geübt die klaren, farbigen und weißen Steine von den leicht trüberen oder solchen, die Einschlüsse hatten und nach einer Weile kam er mit seiner Ausbeute zu Banta geschwommen und zeigte sie ihm. #Geht das ?#

Banta kuckte kurz auf die Steine und nickte heftig. #Ja, perfekt. Unser Herr wird sich ganz bestimmt freuen.# Er selber hatte auch sortiert, aber war nicht ganz so schnell wie Jalay gewesen. #Ich denke, die reichen jetzt auch. Wir können zurück zur Höhle, und wenn der Herr uns wiedersehen will, dann nehmen wir ihm die Steine mit.#

Im ersten Moment war der Schlankere sichtbar verblüfft, doch dann nickte er und blickte voller Vertrauen zu dem Helleren auf. #Wenn du meinst, daß das geht, dann machen wir es so. Nehmen wir auch die unreinen Steine mit ? Ich wußte gar nicht, daß sie so schön sind ... ich dachte, vielleicht können wir sie in der Höhle auslegen, sie können das Licht einfangen.# Dies war das erste Mal, daß Jalay daran dachte, seine Wohnhöhle mit etwas zu schmücken ... denn in seinem vorigen Leben konnte er es nicht und hier war ihm der Gedanke bisher gewohnheitsgemäß noch nicht gekommen. Als Jalay aber die unreinen Steine vorhin aussortierte, kam ihm die Idee und er hoffte, daß Banta nichts dagegen hatte.

#Aber sicher, es wird bestimmt sehr hübsch werden.# Banta mochte die Idee, denn er fand die Wohnhöhle recht karg, und so würde sie etwas gemütlicher werden. #Vielleicht finden wir noch andere Dinge, um sie zu schmücken.#

#Vielleicht, ja ... ich kenne das nicht, aber vielleicht kannst du mir dabei auch helfen, Banta ? Du kennst und weißt so vieles, das ich niemals lernte.# In den Gedanken des Quallenmenschen lag ehrliche Bewunderung und er lächelte scheu, während er die von Banta gefundenen Steine ebenfalls in die Taschen legte, die sein weicher Quallenkörper formte.

#Ich zeige dir alles ... und was ich nicht kenne, entdecken wir zusammen, ja? # Banta freute sich, er und Jalay kamen sich bestimmt noch näher und er sah ihn jetzt schon als einen Gefährten an. Hier konnten sie bestimmt in Ruhe zusammenleben und Zeit miteinander verbringen.

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