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Highschoolabschlußklassen-Klassentreffen Teil 6

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Zwei Tage später lächelte Will, als das Taxi vor seinem Wohnhaus hielt und er bezahlte den Fahrer großzügig, ehe er ausstieg und aus dem Kofferraum seinen Trollie holte. Dann wartete er an der Seite auf Rod und ging mit ihm hinein, grüßte den Wachmann unten und stellte ihm Rod vor. "Hi, Chris - das ist Rod. Ich kenne ihn noch von früher und wenn alles klappt, bleiben wir ein Paar ... kannst du ihm auch einen Schlüssel fertigen lassen ? Es ist einfacher so, ich telefoniere noch heute mit der Hausverwaltung, damit sie wissen, daß er von jetzt an bei mir wohnt, wenn wir hier in SanFran sind."

Chris lächelte gleich und nickte sacht. „Natürlich läßt sich das machen, und ich werde den Schlüssel gleich bestellen. So wird er denke ich, Morgen im Laufe des Tages schon fertig sein. Und ihnen ein herzliches Willkommen, Rod.“ Chris war offen und doch höflich, und Rod fand ihn auch wirklich sehr nett. „Danke für die Mühe mit dem Schlüssel.“ Chris schüttelte gleich den Kopf. „Das ist keine und ich denke, die Hausverwaltung wird auch nichts dagegen haben.“

"Denke ich auch nicht ... schließlich ist es ja meine Wohnung, sie verwalten ja nur die Nebenkosten und so. Aber ich melde ihn lieber an, ist besser so." Dann verabschiedete sich Will noch und ging schon vor zum Aufzug, drückte auf den Knopf und lächelte, als Rod sich neben ihn stellte. "Ich hoffe, meine Wohnung gefällt dir ... ich habe alles nach Gefallen zusammengesucht, bei mir paßt nichts zusammen oder hält sich an einen Stil. Ich mag es aber, ich finde es schön gemütlich." Er warnte Rod lieber vor - denn viele nahmen an, daß er sich an einen Einrichtungsstil oder ein Farbschema hielt, und waren dann enttäuscht.

„Ich bin gespannt, und das Zusammentun von dem, was einem gefällt, kenne ich nur zu gut. Meine Eltern waren auch so, und Izzy ist da die absolute Nummer eins. Ich bin es also gewöhnt, und bei mir sind die Möbel auch nicht an ein reines Holzhaus angepaßt. Es sind moderne und bequeme Möbel darin, ich hab es gut kombiniert.“ Rod war gespannt auf die Wohnung, und nahm Will damit die kleine Sorge. Er erzählte es, als sie in den Fahrstuhl gestiegen waren, denn der war doch rasch gekommen.

"Da bin ich verdammt froh und ich bin auch gespannt auf dein Haus, Rod. Aber jetzt erstmal in meine Wohnung, und baden." Mit den Worten stieg Will aus und hielt vor seiner Wohnungstüre, sperrte auf, ging hinein und stellte den Trollie an die Seite, während er Rod die Türe aufhielt. "Bitte zieh die Schuhe aus, ja ? Sorry, aber es ist mir lieber." Es war in Amerika eigentlich üblich, die Schuhe anzubehalten - doch Will hatte es noch nie gemocht, wenn sich die Leute dann mit den dreckigen Schuhen auf die Sessel oder Sofas setzten, und so bat er Rod darum, sie auszuziehen. Er selbst war schon gewohnheitsmäßig aus seinen Halbschuhen geschlüpft und stellte sie nun in den Schuhschrank, ehe er auch seine Jacke aufhängte und verlegen lächelte.

Das verstand Rod auch und er schlüpfte gleich aus seinen Schuhen. „Das kenne ich, und verstehe ich auch gut. Ich mache es bei mir auch, weil ich sowieso meist die Arbeitsschuhe trage. Der Einzige, der was reinläuft, ist mein Kater - aber ihm ist es erlaubt, und zum Schlafen hat er einen eigenen Sessel.“ Auch aus seiner Jacke schlüpfte er heraus und lächelte, denn schon der Eingang zeigte die gemischte Art der Einrichtung, und das gefiel dem braunhaarigen Lockenkopf.

So wie Will ebendieser Lockenkopf in seinem Gang gefiel und so trat er zu ihm, zog ihn in einen sanften Kuß und löste sich erst dann wieder von ihm. "Mmmhmmm ... an diesen Anblick könnte ich mich gewöhnen. Komm, laß deinen Trollie hier stehen - wir gehen erstmal ins Wohnzimmer, ja ? Und kann ich dir etwas zu essen machen ? Du hast sicherlich Hunger."

„Ich denke, hier kann es wirklich noch stehenbleiben, und etwas zu essen klingt gut. Aber ich kann dir auch kochen helfen, allein mußt du das nicht machen.“ Rod folgte ihm, während er sprach, und nebenher sah er mehr von der Einrichtung und die gefiel ihm wirklich. „Hier ist es wirklich gemütlich, ich fühle mich hier auch gleich zu Hause.“

Als er das hörte, blieb Will stehen und drehte sich zu ihm um ... dann küßte er ihn ein weiteres Mal und lächelte verliebt zu ihm auf. "Das freut mich ... denn es soll ja auch für dich ein zweites Zuhause werden, ja ? Ich bin auch gespannt auf dein Haus, und natürlich deinen Kater ... oh, Gott, ich vermisse Katzen." Das tat Will wirklich, denn er hatte Katzen schon immer sehr gemocht und oft genug die kleine Katze Nellys verwöhnt, da seine Eltern lieber Hunde mochten.

„Ich denke, Goblin wird dich auch mögen ... er ist sehr verschmust, aber auch ein wilder Kater, der sich viel herumtreibt. Ach ja ...“ Er holte sein Handy aus der Hosentasche und öffnete das Fotoalbum, das darauf war. „Das ist er.“ Jetzt zeigte er Will ein Foto von seinem Kater und lächelte wieder, denn Goblin lag wie ein Teddybär auf seinem Sessel, und döste vor sich hin. „Er schläft hin und wieder auf dem Rücken.“

Als er das sah, lachte Will leise und schüttelte noch immer lächelnd den Kopf, als er das Bild etwas näher betrachtete. "Er ist einfach nur süß - riesig und knuddelig. Ich bin schon gespannt, was er von mir hält ... schließlich bin ich ja ein Eindringling in seinem Revier. Aber ich denke mal, mit reichlich streicheln und kraulen mag er mich nach einer Weile, hm ?"

„Er wird dich gleich mögen, da bin ich sicher. Er hat eher Respekt vor Frauen, denn ich hab ihn von einer Katzensammelfrau bekommen und aufgepäppelt. Er vertraut nur meiner Mutter, und schmust sich an sie heran.“ Rodney tippte kurz bei den Fotos und zeige Will das erste Foto von Goblin ... dort sah man, wie winzig er als Baby war, und daß seine Augen entzündet waren. „Ich hab ihn damals mitgenommen und dann den Tierschutz informiert, sie kamen und haben der Hexe die Katzen abgenommen.“

"Oh, mein Gott ... der Arme." Will war mehr als nur entsetzt, als er das Bild sah und schluckte kurz, ehe er sacht nickte und weitersprach. "Gut, daß du reagiert hast - und ich bin froh, daß es ihm bei dir so gut geht. Erzählst du mir ein wenig mehr ? Vielleicht, wenn wir kochen ... ich habe eine gemütliche Ecke in der Küche." Denn er wollte ein wenig mehr über Rod erfahren, und die Gelegenheit war günstig dafür.

Rod drückte die Fotos wieder weg, und steckte das Handy in seine Hosentasche. „Ja, es geht ihm jetzt wirklich großartig. Und was du noch so von mir erzählt haben willst, mußt du mir sagen.“ Er folgte Will zu der angenehmen Küche und fragte, denn er wußte wirklich nicht ganz, was er so erzählen sollte. „Und du erzählst dann noch von dir.“ fügte er an. Sie hatten nicht so viel gesprochen, eher hatten sie dafür gesorgt, daß sie nun endlich reden konnten.

Denn die letzten beiden Tage verbrachten sie vor allem damit, sich gegenseitig zu befriedigen ... etwas, das sie noch ein wenig enger brachte und Will lächelte, als er Rod sanft küßte. "Ehrlich gesagt, einfach alles ... am Besten erzählst du mir die Langversion deiner Geschichte ? Also von da ab, wo du mit deinen Eltern nach dem Abschluß weggezogen bist. Ich war ja da schon nicht mehr da und bekam es nicht mit."

„Meine Eltern blieben nur so lange da, bis ich den Abschluß gemacht hatte. Und schon nebenher haben Chris, Izzy und ich das Programm entwickelt, das wir dann ganz fair verkauft und genau auf uns drei aufgeteilt haben. Das Positive hier ist, daß man unter einundzwanzig schon Geschäfte führen kann.“ Denn sie waren noch nicht volljährig, als sie es entwickelten und letztlich verkauften. Rod erzählte schon ein wenig und kam mit zu dem Küchenbereich.

Dort holte Will schon einmal Fleisch aus dem Kühlschrank und nahm dann einige Tomaten und eine Paprika, um sie ihnen kleinzuschneiden und in einem Topf abzubraten. "Ja, ich erinnere mich ... ihr wart ja immer bei den Computern und konntet kaum davon losgeeist werden. Ich bewundere das, Rod - ich kann zwar mit Computern umgehen, aber an eure Leistung reiche ich nicht einmal in hundert Jahren heran. Und dann ? Wo bist du dann mit deinen Eltern genau hin ? Bitte erzähl doch ..."

„Dahin, wo sie ihr Holzhaus gebaut hatten wollen, denn das haben sie schon lange geplant und dafür gespart. Und dann fuhren wir dahin, wo ich nun lebe ... denn sie hatten da das Haus im Vorbau angeschaut, weil es dort gebaut wurde. Sie leben nun eher am Meer, denn sie lieben es, dort zu sein ... aber nicht in den heißen Gebieten. Und ich liebte die Wälder und blieb dann dort, wo das Haus vorgebaut wurde, und fand dort das Grundstück.“ Rod erzählte es gern, denn es hatte seine Eltern und auch ihn glücklich gemacht.

Will nickte dann und wann und briet das Fleisch mit den Tomaten- und Paprrikastückchen, ehe er es mit Fleischsuppe aufgoß und ihnen Reis hineingab. Dann stellte er seinen Küchenwecker und kam zu Rod, setzte sich quer auf dessen Schoß und schlang seine Arme um dessen starken Nacken. "Das klingt einfach nur wundervoll ... aber wo genau wohnst du jetzt ? Ist das in Alaska ? Weil du diese Bäume erwähnt hast, und sie wachsen ja nur sehr weit im Norden."

Rod wurde etwas verlegen, denn er hatte vergessen, das zu erzählen. „Kanada, aber ganz dicht an der Grenze zu Alaska. Dorthin zu ziehen war für mich kein Problem, denn meine Mom ist in Kanada geboren und hatte sich hier in Dad verliebt, und jetzt sind sie wieder dort, aber an der Küste. Jetzt weißt du auch, warum ich in Französisch so gut war in der Schule.“ Denn er war auch mit der Sprache aufgewachsen.

Das ließ Will leise lachen und er nickte, ehe er Rod einen sanften Kuß auf die Nase gab. "Und ich dachte, du wärst so klug, mein Hübscher ... aber ehrlich ? Ich bin froh, denn ich mag es, immer wieder etwas Neues zu entdecken. Und ganz ehrlich ? Du bist sogar verdammt klug, und das noch dazu in einem so hübschen Körper. Es war nur ein gutmütiges Necken und Will hoffte, daß es ihm nicht übelgenommen wurde ... und milderte es mit einem verliebten Lächeln.

„Du bist auch klug und wunderschön. Bei dir war es ein anderes klug- und gleichzeitig starksein ... daß du verborgen hast was du eigentlich bist, bis du weg- und freilassen konntest, was du bist.“ Rod sprach es sanft aus, denn er wollte ihn natürlich nicht verletzen und meinte natürlich, daß Will es vor seinem Vater verbergen mußte, und es wirklich schaffte.

Natürlich verstand Will, was Rod meinte und lächelte sanft, ehe er seine Stirn an dessen legte. "Es mußte sein ... ich war nicht volljährig und auch nicht stark genug, als ich noch jünger war. Und ja, die Lügen glaubhaft wirken zu lassen und aufrechtzuerhalten, war ein ganzes Stück Arbeit, ich hätte es ohne Nelly niemals geschafft. Deshalb halte ich mich jetzt auch nicht mehr zurück, da ich es nicht muß - und darum mußt du es mir sagen, wenn es zu freizügig für dich ist, ja ? Ich weiß noch gut, daß du oft rot geworden bist und auch wenn ich es absolut süß an dir finde, will ich dich nicht vor Anderen beschämen oder verlegen machen. Und danke für dein Kompliment ... es ist selten, daß ich ein ehrlich gemeintes Kompliment höre, und deine sind ehrlich."

„Hm ... sei so, wie du bist, selbst wenn ich hin und wieder etwas rot werde. So lerne ich deine so offene Art kennen und du bleibst, wie du bist, ich werde dich ganz sicher nicht einschränken.“ Rod sprach es gleich aus und küßte Will sacht, doch danach schnupperte er und lächelte. „Hmmm, es riecht jetzt schon superlecker ... wie lange braucht es noch ?“ Und einen Moment später knurrte sein Magen leise.

Das Knurren war so laut, daß es Will an seinem eigenen Bauch spüren konnte und er lachte leise, küßte Rod sanft und stand dann auf. "Nicht mehr lange ... nur noch einige Minuten. Bis ich den Tisch gedeckt habe, ist auch das Essen fertig ... leider nur ein einfaches Reisfleisch, ich habe fast nichts mehr im Kühlschrank, weil ich doch auf dem Treffen war." Während er sprach, nahm Will schon Gläser und Besteck aus dem schönen, alten Holzküchenbuffet, stellte schon die Teller auf die Arbeitsfläche und schmeckte die Soße des Reisfleischs mit etwas Ketchup und Salz ab. Dann klingelte auch schon der Küchenwecker und der schlankere Stripper summte leise, als er Rod eine sehr große Portion auf dessen Teller schöpfte und sie ihm hinstellte. "Was möchtest du denn trinken ? Ich habe Wasser, Säfte, Tee, Kaffee und Bier. Wein leider nicht, ich muß wieder einen besorgen."

Rod überlegte gleich wegen dem Trinken und lächelte verlegen. „Ein Bier, wenn es dir nichts ausmacht ? Ich trinke es selten, aber so ein Schluck tut mal gut.“ Er hatte es hin und wieder mit seinen Kollegen. „Und was Fleisch bei mir dann angeht, es wird auch gutes Wild geben. Ein paar dort jagen, und das sehr bedacht. Aber Rindfleisch gibt es natürlich auch, usw."

Inzwischen hatte sich auch Will seine wesentlich kleinere Portion genommen und stellte das Teller auf seinen Platz, ehe er ein Bier aus dem Kühlschrank nahm, es Rod einschenkte und dann an den Tisch stellte. Er selbst nahm sich ein Glas Wasser und setzte sich, wünschte ihm einen guten Appetit und dachte einen Moment nach. "Ich liebe Wild ... es ist hier nur selten zu bekommen. Ganz ehrlich, ich denke schon jetzt, daß es mir bei dir sehr gefallen wird, mein Hübscher ... und du machst mich sehr, sehr neugierig. Erzählst du mir noch ein wenig mehr von dir ? Ich weiß jetzt, wann du wohin gezogen bist, aber was geschah denn dann ? Wenn du es mir erzählen willst." Es war Will peinlich, so neugierig zu sein ... doch er war es und gerade, wie Rod die überflüssigen Kilos verloren und diese wirklich herrlichen Muskeln aufgebaut hatte, interessierte ihn sehr.

Rod futterte genießend und beruhigte erst seinen hungrigen Magen, bevor er antwortete. „Nun, ich hatte das Grundstück, lebte in einer Wohnung und zeltete dort ein paar mal. Nebenher war ich beim Hausbau und war dabei, als es nach meinen Wünschen entworfen wurde, und nebenher wurde das Grundstück für das Haus vorbereitet. Dabei war ich auch und irgendwie kam ich dazu, daß mir die Holzfäller, die einen Weg freimachten mir zeigten, wie man mit einer Kettensäge umgeht, und so konnte ich helfen. Aber ich arbeitete dort aber auch, um die Computer da wieder fit zu machen, und das mache ich heute auch noch nebenher.“

"Das glaube ich dir gern - und wenn du möchtest, kannst du ja mal über meinen Laptop gucken, manchmal zickt das Ding und ich weiß nicht, wieso. Ich habe ein sehr gutes und zuverlässiges Virenprogramm, also liegt es höchstwahrscheinlich daran, daß zuviele ... äh ... Hintergrundprozesse ? ... laufen, das sagte mir jedenfalls mal ein Freund. Ich habe leider keine Ahnung von diesen Sachen, ich kann nur mit dem Ding und meinen Programmen umgehen." Es war eine leidige Sache für den etwas Schlankeren, doch dann wurde sein Blick wieder genießend. "Hmmmm ... du beim Holzschneiden oder Holzhacken ... bist du mir böse, wenn ich dir dann bei deinem Haus dabei zusehe ? Ich denke ja, daß du einen Kamin oder Holzherd hast."

„Also bei deinem Laptop, da kucke ich gern mal drauf und schaue auch mal nach deinem Antivirus. Und ich hacke auch bei meiner Arbeit jetzt am Holz, wir nutzen nicht nur die Kettensägen. Und zu Hause hacke ich, weil ich wirklich einen Kamin habe. Gerade der Winter kann ziemlich kalt werden und ich bin etwas abseits, die Sache mit Strom kann da etwas seltsam sein. Ich habe auch einen großen Holzherd und zwei Herdplatten, die mit Strom laufen. Wenn ich backe, kommt der Holzherd dran.“ Auch das gefiel Will ganz bestimmt, und Rod nutzte den Holzherd wirklich gern.

Als er das hörte, lächelte der etwas Schlankere unwillkürlich auf und nickte, ehe er aufstand, sein Geschirr in die Spülmaschine stellte und dann wieder zu Rod kam, um ihm einen sanften Kuß auf die Wange zu hauchen. "Das hört sich einfach nur fantastisch an, mein Hübscher ... alleine schon die Vorstellung von einem gemütlichen Winternachmittag am Kamin, zusammengekuschelt auf dem Sofa mit einer weichen Decke und einer Tasse Kakao. Herrlich ..." Will kam fast schon ins Schwärmen und lachte schließlich leise, ehe er kurz  mit den Schultern zuckte. "Sorry, das ist der Romantiker in mir ... denke mal, gerade im Winter wird es wirklich schweinekalt und manchmal fällt auch der Strom aus, weil die Leitungen einfrieren ? Ich hoffe nur, daß das nicht auch mit dem Wasser passiert, das wäre wirklich Mist."

„Ich hab eine Erdwärmeheizung und was Strom angeht, für den ganz großen Notfall hab ich einen Notstrommotor, der mit Benzin läuft. Ich will recht umweltfreundlich sein und nutze auch im Sommer nicht so viel Strom von der Leitung ... ich hab auf dem Dach auch ein paar Solarplatten, denn das Haus steht so, daß es Sonne abbekommt. Am Besten siehst du alles.“ Das Haus zu zeigen war besser als zu erzählen, und Rod war sicher, daß Will es auch so sehen würde.

Jener schmunzelte leise und neigte sich wieder zu Rod, küßte ihn sanft und löste sich wieder, um sich noch ein wenig Mineralwasser aus dem Kühlschrank zu holen und sein Glas aufzufüllen. "Das stimmt - aber es ist schön, davon zu hören, weißt du ? Erzähl mir doch noch ein wenig mehr von der Gegend, in der du wohnst ... es gibt ja sicherlich eine größere Stadt dort, da die Hausbaufirma ja Arbeiter für alles braucht ?" Will hatte sich wieder auf seinen Stuhl gesetzt und lächelte, denn er interessierte sich wirklich dafür und hoffte, daß Rod ein wenig mehr erzählte.

Rod trank jetzt erst einen großen Schluck von dem Bier und seufzte genießend auf, denn es war noch kühl und wirklich gut. Aber dann stellte er das Glas hin und man sah ihm an, daß er kurz überlegte. „Nun, es ist eine nicht supergroße Stadt, aber gut bewohnt - und es gibt wirklich nur die Arbeiter der Firma von dort. Aber auch die reinen Holzfäller und kleine Firmen für Innenbau, also Strom, Wasser usw. Wenn ein Haus im Rohbau fertig ist und dort aufgebaut ist, wo es hin soll, sind sie dann zuständig ... denn ein Holzhaus ist anders als ein Normalbau. Und so arbeiten sie aber auch bei anderen Hausbauten.“ Es war ein Großteil an Handwerkern in der Stadt. „Sind viele Handwerker da, aber es gibt da auch einen großen Club, der so ziemlich alles hat ... also auch deinen Job.“ Beim Letzten zwinkerte er und war gespannt, wie Will reagierte.

Jener hörte interessiert zu - doch bei der letzten Bemerkung wurde er hellhörig und hob eine schlanke Braue. "Ihr habt einen Club ? Natürlich ... all die Kerle wollen Unterhaltung haben. Ich denke mal, daß es Stripper beiden Geschlechts gibt oder ? Wäre nur logisch. Und garantiert eine Tanzfläche oder Disco, damit sich alle austoben können. Erzählst du mir mehr von dem Club ? Du bist scheinbar gerne dort, und das interessiert mich seeeeeeeeehr."

„Das dachte ich mir“ Rod grinste nun breit und neigte sich näher, um sich einen Kuß zu holen. Erst danach erzählte er weiter. „Das ist ein Universalclub würde ich sagen - es ist auch die eigentliche Bar der Stadt. Mit Poolbillard und Co, ein paar wenige Spielautomaten, Fastfood gibt es da auch ein wenig. Dann eine Disco mit einer extra Bar, und der Stripclubteil ... und es gibt ein paar, die Sex anbieten. Es ist aufgeteilt in verschiedene Teile, und doch zusammen in einem sehr alten Fabrikgebäude, das aus Ziegelsteinen gebaut ist und wirklich toll aussieht.“

Je mehr Rod erzählte, desto mehr leuchteten die Augen Wills und er grinste, als er sich näherneigte, selbst einen Kuß räuberte und dann genießend aufseufzte. "Also da schleife ich dich ganz bestimmt hin. Für einige Partien Pool, tanzen und natürlich den Strip - und vorher essen wir gemütlich. Außer, du magst eine andere Reihenfolge ?" Allein schon der Gedanke war herrlich und Will freute sich sehr darüber, das mit Rod zu erleben. "Nur Sex gibts nicht - dafür bin ich da."

„Reihenfolge ist super und Sex garantiert nur mit dir. Und so, ich war nur zwei-, dreimal dort, seit ich da lebe. Ich hatte auch nur hin und wieder One-Nights ... und ich bin jetzt viiiiiel zu glücklich, ich werde garantiert nicht fremdgehen.“ Was das anging, war Rod sehr treu, und würde auch treu bleiben.

Und das wiederum sorgte dafür, daß Will verliebt aufseufzte, aufstand und zu ihm ging, damit er sich wieder quer über dessen Schoß setzen und ihn küssen konnte. "Ich weiß gar nicht, wie ich dich verdient habe, mein Hübscher ... aber so schnell wirst du mich nicht los, das verspreche ich dir. Und jetzt zerre ich dich erst recht in den Club, denn ich will jedem zeigen, wie stolz ich auf dich bin und daß ich dir gehöre."

„Und du gehörst mir.“ wisperte Rod und zog Will noch enger an sich, um ihn mit voller Leidenschaft zu küssen. Erst, als sie Luft brauchten, löste er die Lippen und schnäbelte noch ein wenig. „Und meinst du, dein Bett gehört jetzt uns ?“

Das ließ Will leise schmunzeln und er neigte keck den Kopf, ehe er verschmitzt antwortete. "Nun ... mein Bett und ich stehen dir für alles bereit, das du dir wünschst, mein Hübscher. Ich denke, damit gehören wir beide dir, hm ?" Dann räkelte er sich ein wenig und genoß die härter werdende Männlichkeit Rods, die er unter seinem Hintern fühlen konnte, und gab einen mehr als nur genießenden Laut von sich.

Rod hielt ihn weiterhin fest und rückte mit dem Stuhl etwas zurück, und dann stand er auf und hob Will einfach hoch. „Ich bin sicher, ich finde das Bett.“ Nach den Worten küßte er ihn wieder und ging dann los, um ihn zu dem Schlafzimmerraum zu tragen, und erst dort würde er ihn wieder herunterlassen. Wahrscheinlich würden sie dort auch eine ganze Weile nicht herauskommen, und Rod hatte auch überhaupt nichts dagegen.

 

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