freude3

“Öffne deine Schwingen,

 kleiner Schwan”

Teil 2

}|{

Je näher sie wohl dem Friseur kamen, umso nervöser wurde Percy schon wieder. Bryan hatte ihm zwar wieder versichert, daß nichts passieren würde und doch malte er sich schon aus, wie er wohl aussehen würde, wenn es ein Laden war, wo meist Skater hingingen. Schließlich konnte er dann nicht zurück und wurde von Bryan in den Laden geschoben. Er stand stocksteif da, er war nur noch nie bei einem Friseur gewesen, er selber oder Freunde hatten ihm die Haare geschnitten.

Fast sofort erschallte ein verdutztes "Bryan ?!" von hinten und ein junger Mann kam nach vorne, der den Skater stürmisch umarmte und ihn dann ein wenig von sich hielt, um ihn zu mustern. Dann lachte er leise und sperrte die Türe des noch leeren Friseurladens zu, zog das Rollo an der Türe runter und drehte sich erst dann wieder zu seinen beiden Gästen um, mit der Bewegung auch seine langen, schwarzen Haare nach hinten werfend. "Verdammt, Großer - es tut so gut, dich wiederzusehen und du siehst einfach großartig aus ! Aber wieso - ahhh, deshalb bist du hier. Hi, ich bin Clive, ein guter Freund von dem Großen hier. Laß mich raten - du möchtest, daß ich dir eine Frisur verpasse, die zu dir, deinen Klamotten und der Brille paßt, Hm ?" Bryan lachte einfach nur und nickte – richtete ihm den Gruß von Alayn aus, schob Percy ein klein wenig nach vorne und grinste noch breiter, als er seinem alten Freund antwortete. "Jap, genau das sollst du. Ich hab ihm schon die Klamotten verpaßt und zum Optiker geschleppt, aber das jetzt ist deine Sache, Clive. Behandel ihn gut - er is nen alter Freund von mir und er soll sich nachher noch zeigen können !" Auf den gutgemeinten Scherz Bryans schmunzelnd, hielt ihm Jener seine Hand zur Begrüßung hin - wartete vergnügt, doch sanft lächelnd darauf, daß sich Percy vorstellte und sie beginnen konnten.

"Äh.. Ich bin Percy Higgins." Der etwas verwirrte Kleinere nahm die Hand an und schüttelte sie vorsichtig. Sein Blick hing dabei im Gesicht seines Gegenübers. Die lila Augen waren faszinierend und passten wirklich gut in das gebräunte Gesicht und zu den schwarzen Haaren. "Ich...ich war bisher noch nie bei einem Friseur." Gab er nun zu und wurde rot.

Mit einem Nicken erwiderte Clive den Handschlag und sein Lächeln wurde noch eine Spur weicher - dann nahm er ihn einfach mit sich, setzte ihn an einen der hinteren Spiegel, der von der Türe aus nicht sichtbar war und strich ihm sanft die Haare aus dem Gesicht, während er sich etwas über ihn neigte und leise zu ihm wisperte. "Keine Angst - ich verstehe mein Fach, schließlich lebe ich hier hinten davon, daß meine Kundschaft mich weiterempfiehlt. Ich bin kein solcher Scharlatan, der seine wirren Ideen den Kunden aufbrummt, sondern ich versuche, einerseits die Wünsche meiner Kunden zu erfüllen und andererseits auch dafür zu sorgen, daß es gut aussieht. Jetzt entspanne dich einfach, Hm ? Zuerst waschen wir dir die Haare aus und dann sehen wir mal weiter ...." Schon bei seinen Worten hatte er ihm behutsam die Brille abgenommen und auf die Ablage vor dem Spiegel gelegt - schob ihn mit dem Stuhl sanft zum Waschbecken und legte Percys Kopf nach hinten, strich erneut behutsam die Haare zurück und begann dann, ihm diese zu waschen, dabei sanft die Kopfhaut zu massieren und ihn zu entspannen.

Percy war recht still und nickte zu den Worten nur, jetzt aber genoss er das Haarewaschen und vor allem das Massieren. Ihm entkam sogar ein leiser Seufzer, als er seine Augen schloss, als er es bemerkte, öffnete er seine grünen Augen wieder, seine Augen sahen hoch zu Clive, der leicht lächelte. Percy wurde ganz warm dabei und er wieder leicht rosig auf den Wangen. "Das fühlt sich gut an."

Nur ein leises "Ich weiß ..." wispernd, ließ es sich der Schwarzhaarige nicht nehmen und strich genießend mit den Fingerspitzen über die sanft geschwungenen Brauen und die schönen Wangenknochen, als er ihm den Schaum abgewaschen hatte. Erst dann nahm er ihm behutsam den Kopf hoch, trocknete die gröbste Nässe aus den Haaren und schob ihn wieder zum Spiegel - ließ die schlanken Finger durch das nasse Haar gleiten und kämmte es danach einfach glatt, ließ es dem natürlichen Fall folgen und nickte unmerklich, als er die Stirn etwas runzelte und nachdachte. Schließlich nickte er erneut und neigte sich etwas näher - wisperte ein leises "Schließ die Augen und vertraue mir einfach, Percy.", wartete, bis dieser ihm folgte und begann dann damit, ihm die Haare zu schneiden.

"Okay." hauchte Percy und schloss seine Augen. Er wollte auch wirklich erst kucken, wenn es fertig war, fühlte jedoch immer wieder die sanften Berührungen am Gesicht und der Schulter. Die sanften Hände fühlten sich fantastisch an. Es dauerte etwa zwanzig Minuten und noch das Föhnen, bevor er die Augen aufmachen konnte. Er starrte wieder nur in den Spiegel. Sein Haar war locker durchgestuft und fiel so deutlich schöner, der Pony hing ihm nur noch halb ins Gesicht. Er griff nun rasch nach seiner Brille und setzte sie auf. "Bin ich das ?!"

Auch Bryan war inzwischen wieder zu den Beiden gekommen und sah grinsend auf das sich ihm bietende Bild - es war deutlich erkennbar, daß es Clive erwischt hatte, er stand hinter dem Friseurstuhl und wisperte nur ein leises "Ja, das bist du ....", während er fast in dem Anblick versank. Nur langsam löste sich der Schwarzhaarige und sah leicht rot werdend zu Bryan - der lachte leise auf und schlug seinem Freund auf die Schulter, nickte kurz zu Percy und sprach dann leise. "Jup, das bist du, Kleiner - aus dem häßlichen Entlein ist nun ein bildhübscher Schwan geworden, jetzt mußt du nur noch flügge werden und dafür bin dann ich da. Wieviel schulde ich dir, Clive ?" Dieser schüttelte nur den Kopf und lachte leise - setzte noch ein "Gar nix, Großer, es war mir eine Freude." nach, ehe er sich verlegen den Besen schnappte und damit begann, die abgeschnittenen Haare zusammenzukehren.

Percy glühte nun wirklich und erhob sich. Er konnte sich nun nicht mehr hinter seinen hässlichen Brille verstecken und versuchte es nun mit dem halben Pony ein wenig. "Bryan ?...Ähm..." Er kam dicht zu ihm und tuschelte dann schüchtern eine Frage. "Clive ?..Ist er zufällig.. du weißt schon ?"

"Ja, isser und er is bis über beide Ohren in dich verknallt, das seh ich selbst mit Augenbinde. Komm, gehen wir, tun noch ein wenig was für dein Selbstbewußtsein. Und Morgen besuchst du ihn und siehst, was sich entwickelt, Hm ?" Leise, liebevolle Worte des jungen Skaters - dann schulterte er wieder die Einkaufstüte und schob Percy vor, nickte kurz zu Clive und formte mit den Lippen ein lautloses, von Percy ungesehenes "Warte bis Morgen auf ihn !" zu dem Friseur und trat nach dessem hoffnungsvollen Nicken wieder nach Draußen, um dort breit grinsend den Arm wieder um den ein wenig Kleineren zu legen. "Und jetzt ? Möchtest du noch ein wenig bummeln gehen, oder kehren wir in mein Zimmer zurück ?"

"Ich... ins Zimmer, ich wollt noch gern was wissen." murmelte Percy wieder nur, er war noch immer rot und jetzt glühten selbst seine Ohren ein wenig, bei dem Gedanken an das, was er wissen wollte.

Bryan ahnte schon, was das war und nickte - konzentrierte sich und bat, wieder zurückgeholt zu werden, sah sich kurz um und sendete eine Bestätigung, als sie allein waren und fast sofort glitt ein Riß um sie Beide und sie tauchten wieder in seinem Zimmer auf, in dem der junge Skater sofort die Tüte hinstellte und sich streckte. Doch dann kam er wieder zu seinem Gast und lächelte - nahm ihn in die Arme und küßte ihn sacht auf die Stirn, sah ihm in die Augen und wisperte leise zu ihm. "Möchtest du dich mit mir hinlegen, wenn du mich frägst ? Oder lieber so ?"

"Nein, hinlegen ist Okay." Erwiderte Percy leise. Bryan ahnte sicher schon, worum es ging. "Du ahnst es sicher...Ich hab noch nie mit einem anderen Mann... Ich würde gern noch ein wenig was darüber wissen... Aber ohne Sex, ich möchte mich aufheben ...also du weißt schon." Er glich schon wieder einer reifen Kirsche, es war ja nicht gerade gewöhnlich, daß man so dachte.

Mit einem Nicken hauchte Bryan ihm einen weiteren Kuß auf die Stirn - nahm ihn dann einfach auf die Arme und legte ihn in das Bett, zog ihn behutsam aus und auch sich selbst, ließ ihnen lediglich die Slips an, ehe er zu ihm ins Bett kam und sich neben ihn legte, die Felldecke über sie zog und das Licht in seinem Zimmer mit einem Gedanken etwas dimmte. "Schhh..... keine Sorge, Percy. Ich fall nicht über dich her, ich möchte dir helfen. Daß du dich aufheben willst, istnicht dumm - es ist ein großes Geschenk für den, dem du dich dann gibst. Und wenn du möchtest, können wir schmusen und uns berühren - dann lernst du, was du wissen mußt, ich erkläre es dir auch und du kannst sehen, was passiert. Ist das Okay ?"

Percy nickte leicht und sah Bryan schon jetzt mit großen Augen an. "Okay..." hauchte er heraus, seine Bille hatte er noch rasch abgelegt und sein Herz schlug ihm nun bis zum Hals. "Ein wenig weiß ich aus Filmen...Aber nicht, wie es sich anfühlt." wisperte er weiter, er konnte nicht lauter sprechen.

"Schhh - ist gut, Kleiner. Laß dich einfach fallen und entspann dich." Seine Worte begleitete der junge Skater mit sanften Küssen, die er auf die Wangen, die Augen und die Lippen seines Gastes hauchte - berührte behutsam dessen Haare und strich zum Hals und den schlanken Schultern weiter, begann, den Körper des Anderen vorsichtig zu erkunden und hielt immer wieder inne, wenn er merkte, daß Schauer über dessen Haut rannen. Leise erklärte er ihm, was passierte ... nickte unmerklich, als er an der Hüfte Percys ankam und langsam nach innen strich, dessen Männlichkeit sich nun zu regen begann und an die Seine drängte.

"Oh Gott..." hauchte Percy nun und krallte sich etwas an Bryan fest, er schauderte tief, noch nie hatte ihn wer Anderes dort berührt, es fühlte sich gut an. "Können... können wir die Slips ausziehen ?" fragte er leise, seine Wangen glühten, jedoch nicht vor Verlegenheit, sondern durch die Erregung.

Nur ein atemloses "Gerne." wispernd, ließ der junge Skater sofort Taten folgen und sobald der störende Stoff draußen lag, kam er noch ein wenig näher und keuchte leise bei dem herrlichen Gefühl, als sich ihre Lenden berührten. "Sag mir, was du möchtest, Percy ... gefällt dir, was ich hier tue, wie ich dich berühre ?"

"Ja sehr.... Ich möchte vorbereitet sein auf das, was kommt." Percy brachte die Worte nur leise heraus, unterbrochen von einem leisen Aufstöhnen, das von seinen weichen Lippen perlte und er drängte seine Lenden näher an die Bryans heran. Er konnte nicht anders und küsste den etwas Größeren flammend, seine Energie in den Kuss steckend, damit er nicht zu viel wollte.

Den Kuß erwiderte der junge Skater ebenso feurig, da er direkt auf die erwachende Leidenschaft des Anderen reagierte ... er kannte das Gefühl, wenn man nicht wußte, was zu tun war und doch das Verlangen danach hatte. Behutsam, doch erfahren, berührte er Percy und zeigte ihm so, wie man erregen, Lust bereiten konnte - wie schön es war, berührt und verwöhnt zu werden und gab ihm so auch gleich die Möglichkeit, selbst etwas zu tun, da sein Körper dem Schlankeren willig zur Verfügung stand.

Das nutzte Percy gern aus, er berührte Bryan vorsichtig und zögerte leicht, als er mit den Fingern zu der Erregung strich. Er sog alles in sich auf, jedes leise Wort, jede Berührung und er versuchte, es nachzumachen. Dabei blühte er regelrecht auf, es machte ihm Freude, endlich seine Triebe und Wünsche ein wenig auszuleben, Dinge zu tun, die er bisher nur in Filmen gesehen hatte oder an sich selber probierte.

Heiser aufkeuchend, schloß Bryan die Augen und zog den Schlankeren noch ein wenig näher zu sich ... auch wenn es noch unerfahren war, so erregten ihn die Berührungen Percys sehr, sorgten dafür, daß seine Männlichkeit vollends hart wurdee und sich in die ihn streichelnden Fingerspitzen schmiegte. "Percy......" Leise wehte der Name seines Gastes über die Lippen des jungen Skaters und Bryan stöhnte erregt auf - schließlich hielt er es nicht mehr aus und hob die Linke ein wenig über ihre Köpfe, tauchte die Fingerspitzen in ein Schälchen mit Gel ein und kam schließlich mit ihnen zwischen die Hinterbacken Percys, um behutsam dazwischen zu streichen und ihn zu locken. "Möchtest du ....? Ich .... bitte, laß es mir dir zeigen, sonst halte ich es nicht länger aus ...."

Der Kleinere hatte erschrocken aufgekeucht, als die Finger über den Muskelring strichen und biss sich auf die Lippen, um einen Aufschrei zu unterdrücken. "Okay..." hauchte er und vergrub sein Gesicht dann ein wenig in der Halsbeuge des Anderen. Seine Hand ruhte nun vorerst an dessen Erregung und er wartete fast gespannt auf das Eindringen. Er hatte schon gehört, daß man sich entspannen musste, und so versuchte er es.

"Schhhhh ... ganz ruhig, ich lasse mir Zeit, Percy." Leise und beruhigend, wisperte er an das Ohr seines Gastes und hauchte sanfte Küsse auf dessen Wange, die Lippen und die Wangen ... streichelte immer wieder sanft über den Muskelring, bis er merkte, daß ihm der Schlankere unwillkürlich ein klein wenig entgegenkam. Langsam und mehr als nur vorsichtig, drang er nun mit einem Finger ein - wartete immer wieder auf das Entspannen, während er Percy in seinem anderen Arm und nahe an sich hielt, ihm so den Halt gab, den Jener brauchte. Erst, wenn Percy wieder locker war, kam er weiter in ihm und schließlich war er tief genug, um ihn innerlich durch sachtes Streicheln zu berühren, während seine anderen Finger sacht nach vorne und an den Hoden des Schlankeren wanderten, ihn streichelten.

Jetzt konnte sich Percy ein leises Aufwimmern wirklich nicht mehr verkneifen und es kam ihm leise bei dem Streicheln über die Lippen. Er atmete tief ein, das Gefühl war unglaublich und sein ganzer Körper schien zu prickeln. Er entspannte sich weiter und lag nun völlig entspannt da durch das Kosen und genoss jeden winzigen Moment davon. Er bemerkte kaum, wie er seinen Hintern den leichten Bewegungen entgegendrängte. Sein Körper glühte vor Lust. "Bryan...."

Es fiel ihm schwer, ruhig zu bleiben und der leisen Bitte nachzukommen, sich zurückzuhalten ... doch der junge Skater beherrschte sich und nickte unmerklich, küßte ihn zärtlich und brachte nun einen zweiten Finger in ihn, um ihn noch zusätzlich zu reizen, ihm Lust zu bereiten, während er seine Lenden enger an ihn drängte.

Das war fast zuviel für Percy, all das raubte ihm fast den Verstand, wie würde es dann werden, wenn es richtig sein würde. Allein der Gedanke, der nur mühevoll in seinem Kopf entstand, sorgte für einen weiteren Schauer. Er atmete heftig und schnell und dann kam er mit einem lauten Aufschrei, der aber erstickte wurde, weil er sein Gesicht wieder in die Halsbeuge Bryans presste. So einen Orgasmus hatte er noch nie erlebt, die kleinen Ergüsse, wenn er selber Hand anlegte, waren ein Witz dagegen. Das Gefühl tobte regelrecht in seinem Körper, es war wie eine Explosion, die sich prickelnd in seinem Körper entladen hatte und ihn zum Erzittern brachte.

Allein schon, dies zu spüren, reichte aus, daß auch der junge Skater sich verströmte - auch wenn er leiser war, denn er hatte es mehr als nur genossen, das Ansteigen der Leidenschaft in Percy zu fühlen. Erst jetzt - und mehr als nur behutsam - nahm er die Finger wieder aus ihm und säuberte sie mit einem der Feuchttücher, die an der Ablage am Kopfende seines Bettes neben der Gleitcreme standen. Danach nahm er noch Weitere und säuberte sowohl seinen Gast, wie auch sich selbst - lächelte zärtlich dabei und hauchte immer wieder kleine Küsse auf die Wangen und die Lippen des Schlankeren, ehe er sich wieder an ihn kuschelte und das verrutschte Fell über sie Beide zog. "Und es geht noch schöner, Percy ... wenn es nicht Finger sind, sondern die Erregung deines Liebsten, die du fühlst. Du mußt ihm nur sagen, daß du Jungfrau bist - Clive ist erfahren und sehr zärtlich, er wird sich Zeit lassen und euch Beide in den Himmel bringen, wenn ihr die Felle teilt."

Percy war noch dabei, das eben Erlebte zu verarbeiten und lächelte glücklich. "Werde ich.... Ich danke dir, Bryan." hauchte er erschöpft, seine Wangen waren noch immer durch das schöne Erlebnis gerötet. "Kommst du öfter mal zu Besuch dann ? ..Ich würde mich gern öfter mal mit dir treffen, es hat Spaß gemacht mit dir." fragte er leise und kraulte Bryan durch die Haare.

Bei den Worten erwachte ein regelrechtes Strahlen in dessen Gesicht - dann lachte er auf und drehte sich auf den Rücken, zog Percy im gleichen Augenblick auf seinen Bauch und grinste breit zu ihm hoch, als er ihm leise antwortete. "Aber klar werd ich euch besuchen kommen, da kannst du Gift drauf nehmen ! Muß doch gucken, wie mein Lieblingsfriseur und mein alter Kumpel glücklich miteinander werden ! Ich kann hier eigentlich jederzeit weg und bummeln gehen, muß nur hier sein, wenn Kunden kommen oder der Hohe Herr mich wünscht." Doch langsam wich seine Begeisterung einem anderen Gedanken und er seufzte leise - strich dann wehmütig über die Wange des Anderen, ehe er wieder lächelte und einfach nur den Augenblick genoß.

Das etwas in dem Anderen vorgeht, bemerkt Percy zu genau und er blickt Bryan in die Augen. "Alles Okay ?" fragte er leise.

"Nicht direkt, Percy ... aber das is was Anderes. Weißt - es ist mir nur gerade gekommen, daß es mir sehr schwer fallen wird, daß .... daß ich sehen werde, wie ihr Beide alt werdet. Aber das ist nicht weiter schlimm, vergiß einfach, was ich gesagt habe, ja ?" Das Lächeln Bryans wurde bei den Worten kurz ein wenig schief - doch dann lachte er wieder und drehte sich um, legte den Schlankeren auf den Rücken und küßte ihn sanft.

Der Kleinere hatte gar keine Chance zu antworten, da wurde er auch schon wieder geküsst. Erst, als Bryan den Kuss wieder löste, lächelte Percy. "Du hast aber auch alle Zeit, die du willst.... Du hast mich sehr glücklich gemacht und kannst Andere auch glücklich machen und findest ganz, ganz sicher auch dein Glück in der Liebe." Gut, seines hatte er ja noch nicht gefunden, aber das Gefühl, wenn er den Friseur nur ansah, war doch arg vielversprechend.

"Ich denke, genau deshalb habe ich den Job auch angenommen – erst war ich ein wenig skeptisch, aber ich bin froh, daß ich beim Hohen Herrn gelandet bin. Und ich geb mir Mühe, daß ich meinem Zimmer alle Ehre mache, ob meine Liebe noch kommt, wer weiß. Ich laß es auf mich zukommen, kennst mich ja." Leise lachend, sah er auf den Schlankeren herab – dann küßte er ihn nochmal und legte sich wieder an dessen Seite, strich ihm eine der kürzeren Haarsträhnen aus dem noch immer leicht geröteten Gesicht und betrachtete ihn leise lächelnd.

"Ich bin auch froh, daß ich dich kenne... Ich bin froh, daß es dir hier so gut geht, Bryan." wisperte Percy und kuschelte sich an den Größeren heran. Er war müde und glücklich von dem Erlebten, sein Wandel war für ihn ein Schritt zu einem neuen Leben, so hoffte er. "Schlafen wir ?"

"Gerne. Du hast ja noch ein paar Stunden...." Leise an die Wange seines Freundes wispernd, legte der junge Skater den Arm um dessen Taille und zog das Fell über sie Beide - hauchte noch einen sachten Kuß auf dessen Stirn und fiel ebenso wie dieser in einen tiefen, erholsamen Schlaf.

}|{

Erst nach einigen Stunden wachte Bryan auf, als die sanfte Stimme des jungen Blitzdrachen in seine Gedanken sprach - nickte unmerklich und schlug die Augen auf, antwortete ihm in Gedanken, daß er Percy aufwecken würde und seufzte leise, als die Verbindung wieder versiegte. Dann küßte er den Schlafenden sanft auf die Wange und schmuste mit der Seinen daran, wisperte ein leises "Aufwachen, Percy - du mußt leider wieder gehen, die Zeit ist um." zu ihm, ehe er die Hand hob und sie sanft durch dessen Haare streichen ließ.

Der brauchte einen Moment, um zu registrieren, wo er war und vor Allem, warum er splitternackt mit Bryan in einem Bett lag. Mit einem roten Schatten auf den Wangen setzte er sich auf und lächelte den Größeren fast schüchtern an. Sein Haar war wirr vom Schlaf und im Licht des Fensters wirkte er fast noch hübscher. "Guten Morgen." wisperte er und strich Bryan durch dessen wildes Haar.

Nur langsam richtete auch der junge Skater sich auf und musterte ihn - dann kam er näher und zog ihn an sich, küßte ihn sanft, doch verlangend, und lächelte, als er die Lippen wieder löste. "Mann - Clive hat ein Glück, dich zu bekommen, du bist eine wahre Augenweide. Reinster Zucker ... denke mal, die Anderen werden ein wenig dumm aus der Wäsche gucken, wenn sie dich wiedersehen - du bist ein wunderhübscher Schwan geworden, Percy."

Percy neigte kurz seinen Kopf, jedoch nur, um sich aus Gewohnheit unter seinen Haaren zu verstecken. "Du machst mich ganz verlegen..." nuschelte er und blickte seitlich durch sein Haar zu dem Größeren. "Ich hoffe, die Andern kippen nicht um... Und ich hoffe, ich gefalle Clive wirklich. Ich glaub, ich hab mich gleich in ihn verknallt." gab er leise zu und wurde rot.

"Ich weiß - ich habs euch Beiden angesehen, es hat zwischen euch sofort gefunkt. Öffne deine Schwingen, kleiner Schwan - du brauchst dich nicht mehr verstecken, du bist einfach nur wunderhübsch und Clive hat sich Hals über Kopf in dich verknallt, das kann ich dir garantieren. Ich kenne ihn jetzt schon seit ich klein war, wir sind zusammen aufgewachsen. Und bisher habe ich diesen Blick noch nie bei ihm gesehen. Bei Anderen ja - aber bei ihm noch nicht. Er wartet auf dich, Kleiner ... du solltest sofort zu ihm kommen, sobald du hier raus bist und deine Kumpels nach Hause geschickt hast. Und glaub mir, es lohnt sich ....." Leise zu ihm wispernd, hob Bryan das Kinn des Anderen hoch und lächelte ihn an - hauchte noch einen weiteren, sanften Kuß auf dessen Lippen und strich ihm die Haare nach hinten, nickte dann und stand auf. Erst dann gab er ihm die neue Brille und ging in sein Badezimmer - erleichterte sich und wusch sich kurz ab, kam wieder zurück und kramte in seinem Schrank nach frischer Kleidung, die er sich anziehen konnte.

Nach Bryan ging Percy ins Bad und tat es ihm gleich, er zog sich dann seine neuen Sachen an und strich sich das gestufte Haar ein wenig zurecht. "Ich bin dann soweit... Und bitte denk dran, du kannst mich immer besuchen, ich würde mich so freuen." Er schlang seine Arme um Bryan und verhielt einen Moment so.

Dieser erwiderte die Umarmung und schmunzelte leise ... hauchte ihm einen sanften Kuß auf die Haare und hob ihn dann hoch, grinste breit und küßte ihn noch einmal verlangend, ehe er ihn wieder absetzte und nickte. "Aber klar - ich will ja sehen, was aus dir und meinem Lieblingsfriseur geworden ist ! Und ich bin ja sowieso öfters in der Gegend, vielleicht werde ich auch mal wieder innem Turnier gegen Clive antreten, wer weiß ... kommt Zeit, kommt Idee, du kennst mich ja !" Leise auflachend, schnappte sich Bryan seine Jacke und warf sie sich über - nahm dann die Einkaufstüte auf und öffnet die Tür mit einem Gedanken, nickte, als sie sich öffnete und ging ihm durch die Gänge bis zu dem Saal vor, in dem der junge Blitzdrache saß und einen Kelch mit Sinfi genoß. Mit einem leisen Schmunzeln ließ Faon den Blick über den Gast seines Sklaven schweifen und nickte - stand auf und strich Percy sacht über die Wange, ehe er wieder nickte und leise zu ihm sprach. "So siehst du gleich viel besser aus, Kleiner - ich wußte, daß es richtig war, dich zu Bryan zu stecken. Und natürlich kann er dich besuchen kommen, Kleiner."

Percy hatte den Drachen nicht direkt aus der Nähe gesehen und nun, wo er vor ihm war, so nahe, war er doch noch beeindruckender, als er das erwartet hatte. Beeindruckend in jeder Hinsicht, denn der Drache war nackt und so lief der junge Mensch rot an und glich recht schnell einer überreifen Tomate. "D...Danke... " stammelte er leise. "Ich freu mich, daß er mich besuchen darf." fügte er noch an und wusste nicht recht, was machen.

Der junge Drache lachte schallend auf bei der Reaktion und schmunzelte schließlich wieder - nickte dann noch einmal und wuschelte Percy durch die Haare, ehe er ein leises "Gern geschehen, Kleiner." wisperte und einen Riß um die Zwei gleiten ließ, so daß sie in Alayns Zimmer ankamen. Dieser nickte nur und stand auf - kam zu den Beiden und ließ den Blick über Percy schweifen, nickte erneut und nahm dessen Kinn hoch, küßte ihn sanft und lächelte leise zu ihm. "So ist es besser - viel besser, Percy. Im Empfangsraum warten schon deine Freunde auf dich - ich denke, sie werden überrascht sein, meinst du nicht auch ?"

Percy beruhigte sich schlagartig bei dem Kuss und dem Wispern, Alayn hatte etwas an sich, das ihm einen Schauer über den Rücken laufen ließ und so nickte er leicht. "Ich denk auch... Und ich danke ihnen auch, daß sie sich so viel Umstände gemacht haben mit mir." Bedankte er sich und sah auf in das hübsche Gesicht des langhaarigen Blonden. Vom Empfangsaal hörte man ein Maulen. "Wann kommt er denn endlich..." und Percy musste lächeln. "Ich geh dann, sonst proben sie einen Aufstand vor Ungeduld." Er küsste Alayn sacht auf die Wange und dann küsste er Bryan ebenso noch einmal. "Vielen, vielen Dank."

"Bitte, Percy - ich habs gern getan. Und jetzt nimm deine Tüte und geh raus, damit sie vor Schreck von den Stühlen fallen, Hm ? Und dann, wenn du sie nach Hause geschickt hast, geh zu Clive und klingel an der Türe daneben ... Clive Stuartson, er wird sicher auf Kohlen hocken, ob und wann du ihn besuchen kommst, ich hab ihm gesagt, daß du wiederkommen wirst und er auf dich warten soll." Breit grinsend drückte ihm Bryan die Einkaufstüte in die Hand und brüllte ein "Er kommt gleich, seid doch nicht so ungeduldig !" nach draußen - lachte leise, als der junge Lord ein kurzes "Direkt wie immer, Hm ?" zu ihm wisperte und dann seufzte, leise lächelte und die Türe öffnete. "Wie schon gerade rausgebrüllt wurde - nur diesmal in meiner leiseren Version - Percy ist gerade eben wiedergekommen und kommt gleich raus. Es wäre nett, wenn ihr eure Kaugummipapiere mitnehmt, Jungs - und die Coladose auch, die hinter dem Stuhl runtergefallen ist. Danke."

"Oh...Okay." Rolf wies die andern Zwei an, die Dose aufzuheben und sammelte selber noch sein Papier ein, sie hatten eine halbe Stunde ungeduldig gewartet. Percy küsste Bryan noch einmal auf die Wange. "Wir sehen uns dann, Bryan." Er schenkte ihm dann noch ein Lächeln und trat dann etwas scheu ins Zimmer. Er hörte, wie die Dose wieder zu Boden fiel, ebenso stand der Mund von Rolf offen und der brauchte einen Augenblick, um klar zu werden. "Okay, wo ist Percy." scherzte er und wuselte um Percy herum und tat, als würde er ihn suchen, dann packte er ihn sich und drückte ihn an sich. "Sieh an, da hast du sich versteckt, ohne deine Verkleidung erkennt man dich gar nicht mehr." lachte er und die Andern kamen dann auch, um den neuen Percy zu bestaunen. Natürlich hatten sie die Dose wieder aufgehoben. Als das Wiedersehen gefeiert war, bedankten sich alle Drei bei Alayn und schoben Percy dann hinaus, damit sie Alayn nicht weiter nervten. Percy versuchte auch so schnell es ihm möglich, war seine Freunde abzuwimmeln, es gelang ihm dann auch erstaunlicherweise und so machte er sich so schnell wie möglich auf den Weg zum Friseurladen. Er konnte es kaum erwarten, doch als er vor der Tür stand zögerte er. "Was soll ich sagen ?...Hallo ? Ja...Hallo ist gut." überlegte er leise murmelnd und drückte dann auf die Klingel. Er war nervöser als bisher und wartete angespannt, was nun geschah.

In seiner Wohnung schreckte der junge Friseur aus den Gedanken, als er die Klingel hörte - ein wenig skeptisch, da er ja eigentlich Niemanden eingeladen hatte, ging er zum Fenster und sah runter, keuchte leise, als er Percy erkannte und grinste dann breit. Fast sofort lief er zur Wohnungstüre, ließ sie offen und rannte nach unten zur Haustüre - öffnete sie dann ein wenig langsamer, blickte auf den etwas Kleineren und lächelte verlegen, ehe er ihn einfach reinzog, die Türe zukickte und ein leises "Verzeih." wisperte. Dem leisen Wort folgte ein sanfter Kuß, den Clive auch gleich wieder löste - nicht sicher, ob das nicht doch ein Fehler gewesen war, doch er hatte sich einfach nicht mehr zurückhalten können.

"Schon Okay...." Bei Percy legte sich ein Schalter um durch den Kuss, er vergaß alles um sich, legte seine Arme um den Nacken von Clive und küsste ihn nun seinerseits, etwas flammender. Der Kuss verursachte ein Kribbeln, das durch seinen ganzen Körper ging, es war richtig... es fühlte sich einfach richtig an, er war verliebt und das über beide Ohren und auf den ersten Blick.

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